Kurz vorgestellt: Jürgen Schild: Miss Klon
zuletzt aktualisiert: 27.10.2005 - 11:16Ein Puff ohne Geschlechtskrankheiten - für manche Männer eine offenbar so verlockende Vorstellung, dass sie "cleane Frauen" für die Prostitution kurzerhand selbst erschaffen wollen. In dem Asia-Thriller "Miss Klon" von Jürgen Schild geht es um die "Produktion" HIV-resistenter Huren und um zwei Freunde, die das verhindern wollen.
Tan, die erste geklonte Frau, wird aus dem Tiefschlaf gerissen und mit Wachstumstreibern behandelt. Die Indonesierin Wayan ist entführt worden, um ihre außergewöhnliche HIV-Abwehr zu synthetisieren. Initiator dieser Ränke ist Valentin Ohair, Beherrscher maßgeblicher Gen-Kartelle, der das Vampir-Projekt (Human Genome Diversity Project) für seine Zwecke nutzt. Er hat der asiatischen Bordell-Connection zugesichert, sie mit "cleanen" Frauen zu versorgen. Seine Humanreservoire und Gen-Deals in Indochina schützt Ohair mit Hilfe einer Dschungeltruppe, deren Abgeschiedenheit und Brutalität blutige Geschichte geschrieben hat.
Der Energierat (Luan, Chadewa, Asta & Ruben) setzt seine parapsychologischen Fähigkeiten ein, um Machtmissbrauch, Gleichschaltung und Vergewaltigung durch die Gen-Mafia zu verhindern. Als Sabotage-Instrument ködert das Quartett ein deutsches Globetrotter-Gespann, das Spürsinn, Humor und eine skurrile Ethik vereint. Bernd Wetter und Gisbert Zünder erweisen sich im Kampf gegen Ninja, Labortruppen und Dschungelkrieger als gewitzt, drohen jedoch im Sumpf von Gen-Schändern und Perversionen jenseits ihrer Vorstellungskraft zu ersticken. Luan, die Ahnin, lenkt die Geschicke des Rats. Ihr Hass auf Pol Pot gefährdet jedoch das gemeinsame Ziel. Im von den Khmer Rouge besetzten Dschungel Kambodschas kommt es zur ersten Schlacht.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum






