Roman für Verfilmung zu lang: Regener lässt "Neue Vahr Süd" nicht verfilmen
zuletzt aktualisiert: 07.10.2004 - 14:18Frankfurt/Main (rpo). "Herr Lehmann" von Sven Regener stürmte vor ein paar Jahren zunächst die Buch-Bestsellerliste und anschließend die Kino-Charts. Die Fortsetzung "Neue Vahr Süd" will der Autor allerdings nicht verfilmen lassen. Ein Film könne seinem Roman nicht gerecht werden.
Das sagte der Schriftsteller in einem Fernsehinterview für den Hessischen Rundfunk auf der Frankfurter Buchmesse. Zur Begründung erklärte Regener, ein Film habe nur 110 bis 120 Minuten.
Er habe sich nicht von vornherein vorgenommen, ein dickes Buch zu schreiben, aber beim Schreiben gemerkt, dass eine kürzere Darstellung zu schablonenhaft geraten wäre, sagte Regener. Er habe Lehmanns Entwicklung als Jugendlicher und Wehrpflichtiger nachvollziehbar machen wollen.
Sven Regener hat in diesem Jahr für das Drehbuch zum Film "Herr Lehmann" (Regie: Leander Haußmann) den Deutschen Filmpreis erhalten. Die Geschichte spielt 1989, kurz vor dem 30. Geburtstag von Lehmann (Christian Ulmen), der in einer Kreuzberger Kneipe jobbt, sich verliebt und Stress mit den Eltern hat.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum






