1978 erschien das Buch "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo". Es öffnete vielen Menschen die Augen für die bis dahin meist ignorierte Drogenproblematik. Die wichtigsten Fakten.
Die "Stern"-Autoren Kai Hermann und Horst Rieck haben das Buch über Christiane F. geschrieben.
Es beschreibt die Situation drogenabhängier Jugendlicher am Beispiel der damals 14-jährigen Christiane F. Der Bahnhof Zoo war damals der Treffpunkt der Berliner Drogenszene.
Das Buch beschreibt auf beeindruckende Weise den Teufelskreis der 14-Jährigen.
"Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" wurde in viele andere Sprachen übersetzt. 1981 kam die von Bernd Eichinger produzierte Verfilmung heraus. Natja Brunkhorst spielte die Rolle der Christiane.
Regisseur Uli Edel bekam bei den Dreharbeiten Unterstützung von David Bowie, bei dessen Konzert Christiane F. anwesend war.
Die realistischen Darstellungen schockierten eine ganze Generation. In Großbritannien und in den USA wurde der Film stark geschnitten (laut Wikipedia um rund 4 Minuten), da einige Szenen jugendgefährdend waren.
Die Stern-Autoren waren auf das Schicksal von Christiane F. 1978 aufmerksam geworden, als sie in einem Prozess als Zeugin aussagte.
Anfang der 80er Jahre versuchte Christiane Felscherinow sich an einer Karriere als Sängerin und Schauspielerin. Danach lebte sie bis 1993 in Griechenland.
2007 trat Christiane F. bei "Menschen bei Maischberger" auf. Dort erzählte sie, die Heroinersatzdroge Methadon zu konsumieren.
Christiane F. hat einen elfjährigen Sohn, Elias, der derzeit vom Jugendamt in Obhut genommen wurde. Laut Medienberichten nimmt die 46-Jährige wieder Drogen.