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Rom
Florenz: Deutscher soll die Uffizien entstauben

Rom. Der Kunsthistoriker Eike Schmidt leitet zukünftig als erster Deutscher das Kunstmuseum Uffizien in Florenz. Von dem international erfahrenen Mann erwartet man, dass er die Uffizien entstauben wird. Schmidt gibt sich selbst überrascht von seiner Wahl: "Die Uffizien sind eines der berühmtesten Museen der Welt, da wagt man nicht dran zu denken, so einen Job zu bekommen", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. "Mir haben die Hände vor Freude gezittert, als mich der italienische Kulturminister angerufen hat.

" Der neue Posten sei ein "Traumjob", aber auch eine große Herausforderung. Er wolle die Uffizien besucherfreundlicher machen und das Schlangestehen vor dem Museum verkürzen, sagte er zu seinen Plänen. Der 47-jährige Experte für florentinische Kunst war in den vergangenen Jahren als Forscher und Kurator an Museen in Los Angeles und Washington beschäftigt. Neben Schmidt erhalten nach Angaben des römischen Kulturministeriums zwei weitere Deutsche Direktorenstellen in Italien.

(epd/dpa)
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