Alles zur Oscar-Verleihung 2015

Groteske "Tod den Hippies" von Oskar Roehler

"Ich fühl' mich gut, ich steh auf Berlin", sang die Neue-Deutsche-Welle-Band Ideal Anfang der 1980er Jahre. Damals war die Mauerstadt das Eldorado der Ausgeflippten und Unangepassten. Neuerdings wird der Mythos des alten West-Berlin wieder neu beschworen, vor einiger Zeit sogar von Popstar David Bowie in wehmütigen Songs. mehr

"Verfehlung" - In der Kirche tobt das Fegefeuer

Die drei befreundeten Männer am Kneipentresen wirken jung, nett, weltoffen. So als ob sie eine Sonntagsmesse abhalten könnten, die auch Jugendliche interessiert. Die Drinks kreisen, es wird über das letzte Fußballtraining gewitzelt. Oliver (Jan Messutat) arbeitet sich in der Bistumsverwaltung die Karriereleiter hoch. Jakob (Sebastian Blomberg) ist Gefängnisseelsorger aus Überzeugung, Dominik (Kai Schumann) leitet eine Gemeinde im Problemviertel und wird für sein Engagement bei Teenagern gelobt. Von Renée Wiedermehr

"Der Nanny" im Kino

Schweighöfer mal in einer fiesen Rolle

In seinen bisherigen Filmen war er meist der romantische Chaot. Diesmal gibt er den Berliner Baulöwen und erzählt in "Der Nanny" mit flotter Komik von einem überforderten Vater, der für seine Kinder einen Mann als Aufpasser engagiert. Von Elke Vogelmehr

"Zu Ende ist alles erst am Schluss"

Sie sind alle in einem schwierigen Alter: Romain, Mitte Zwanzig, weiß nicht recht wohin in seinem Leben, erst mal nimmt er einen Job als Nachtportier an, sein Vater geht gerade in Rente und hat ebenfalls keine Idee, was seinen neuen Alltag erfüllen könnte und dann ist da noch Großmutter Madeleine, die nach einem Sturz ins Altenheim soll und das für eine derart schlechte Idee hält, dass sie kurzerhand Reißaus nimmt. "Zu Ende ist alles erst am Schluss" ist eine tragisch heitere Familienkomödie aus Frankreich, die allerdings nicht den Tiefgang und auch nicht das komische Potenzial besitzt, wie etwa "Heute bin ich Samba" oder "Monsieur Claude und seine Töchter". mehr

"Zu Ende ist alles erst am Schluss"

Sie sind alle in einem schwierigen Alter: Romain, Mitte Zwanzig, weiß nicht recht wohin in seinem Leben, erst mal nimmt er einen Job als Nachtportier an, sein Vater geht gerade in Rente und hat ebenfalls keine Idee, was seinen neuen Alltag erfüllen könnte und dann ist da noch Großmutter Madeleine, die nach einem Sturz ins Altenheim soll und das für eine derart schlechte Idee hält, dass sie kurzerhand Reißaus nimmt. "Zu Ende ist alles erst am Schluss" ist eine tragisch heitere Familienkomödie aus Frankreich, die allerdings nicht den Tiefgang und auch nicht das komische Potenzial besitzt, wie etwa "Heute bin ich Samba" oder "Monsieur Claude und seine Töchter". mehr

Sechs neue Folgen geplant

Akte X: Warum ich die Serie geliebt habe und das Reboot fürchte

Der US-Sender Fox hat in seinen Archiven gekramt und ist dabei auf die X-Files oder bei uns "Akte X" gestoßen. Von 1993 bis 2001 etablierte die Erfolgsserie eine neue TV-Kultur und soll nun mit sechs Folgen wieder zurückkehren. Aber eine Frage bleibt: Warum? Von Ludwig Jovanovicmehr