20 Filme im Wettbewerb: 13 Länder in Cannes vertreten
zuletzt aktualisiert: 19.04.2005 - 15:23Paris (rpo). Vom 11. bis 21. wird die französische Stadt Cannes wieder zur Film-Hochburg. Wie die Festivalleitung Mitte April bekannt gab, treten 20 Filme aus 13 Ländern im Wettbewerb um die Goldene Palme an. Auch Produktionen mit deutscher Beteiligung werden vetreten sein.
Der Jury steht in diesem Jahr der in Sarajevo geborene Regisseur Emir Kusturica vor. Der Gewinner wird am 21. Mai bekannt gegeben. Das zwölftägige Festival wird am 11. Mai mit dem französischen Film "Lemming" von Dominik Moll öffnet. Außerhalb des Wettbewerbsrahmens laufen zwei US-Filme: "Match Point" von Woody Allen und "Star Wars: Episode III - Revenge of the Sith" von George Lucas.
Zu den europäischen Filmen im Wettbewerb gehört "Don't Come Knockin" von Wim Wenders. Es werden auch von der Filmstiftung NRW geförderte Streifen mit von der Partie sein. Regisseur Lars von Trier erhielt mit seinem neuen Film "Manderlay" ebenso eine Einladung an die Croisette wie Michael Haneke für sein neues Projekt "Caché", wie die Filmstiftung am Dienstag in Düsseldorf mitteilte. Außerdem stellt Christoph Hochhäusler seinen Film "Falscher Bekenner" in der Sektion "Un Certain Regard" vor.
Nach "Dogville", mit dem von Trier bereits 2003 im Wettbewerb von Cannes vertreten war, ist "Manderlay" der zweite Teil seiner USA-Trilogie, die in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts spielt. Die weibliche Hauptrolle in "Manderlay" spielt Bryce Dallas Howard. Außerdem dabei: Willem Dafoe, Danny Glover, Lauren Bacall und Udo Kier.
In dem neuen Film "Caché" von Michael Haneke, in dem ein Fernsehmoderator mit mysteriösen Zeichnungen und Videos terrorisiert wird, dreht sich alles um die Frage nach Schuld und Sühne. Die europäische Koproduktion, in der Juliette Binoche und Daniel Auteuil die Hauptrollen spielen, wurde unter anderem von Bavaria Film produziert und von der Filmstiftung NRW gefördert.
Aus Asien sind Filme aus China, Japan und Taiwan zu sehen. Im Wettbewerb zu sehen ist unter anderem auch das Regie-Debüt von Schauspieler Tommy-Lee Jones, "The Three Burials of Melquiades Estrada".
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