Berlin (rpo). Marylin Monroe, Alfred Hitchcock oder Britney Spears - in den USA wird den Stars ein Denkmal in Form eines Sterns auf dem"Walk of Fame" in Hollywood gesetzt. In der deutschen Kinohauptstadt Berlin ist nun ein ähnliches Projekt geplant, auf dem "Boulevard der Stars" sollen deutsche Kinogrößen verewigt werden.
Kevin Costner bekam im August 2003 seinen Stern auf dem "Walk of Fame". Foto: AP
Wie die "Berliner Morgenpost" in ihrer Freitagausgabe berichtet, könnte damit Persönlichkeiten wie Fritz Lang und Erich von Stroheim, Marlene Dietrich und Romy Schneider, Heinz Rühmann und Hans Albers, die das Gesicht des deutschen Kinos geprägt haben, ein Denkmal gesetzt werden.
Der "Boulevard der Stars", wie er in Berlin heißen werde, soll dem Blatt zufolge entlang der Gehwege im neuen Stadtzentrum verlaufen, am Potsdamer Platz. Er solle den prominenten Künstlern vorbehalten sein, die das deutschsprachige Kino in 100 Jahren hervorgebracht hat. Es seien aber auch Plaketten für herausragende Fernsehpersönlichkeiten vorgesehen.
Das Berliner Projekt ist eine Initiative der Freunde und Förderer des Filmmuseums Berlin mit Sitz am Potsdamer Platz und soll nach mehrjähriger Vorbereitung nun realisiert werden, schreibt die Zeitung. Am Freitag komme in Berlin die Jury zusammen, die aus vier Entwürfen eines Wettbewerbs zur Gestaltung des "Boulevards der Stars" den besten Entwurf für die Gehwegplatten heraussuchen soll. Am Dienstag werde der Sieger der Öffentlichkeit vorgestellt. Die ersten zwölf Namen, die bereits feststehen sollen, könnten schon Anfang kommenden Jahres zu den Internationalen Berliner Filmfestspielen rund um das Filmmuseum verewigt werden.
Quelle: afp