Düsseldorf (RPO). Diese Filmpremiere sah aus wie eine Preisverleihung: Julia Roberts strahlte mit ihrer Nichte Emma um die Wette, Jessica Alba kam im knappen Echsen-Look, Jessica Biel in einem Flamingo-farbenen Flatterkleid. Twilight-Star Taylor Lautner lächelte erst mit Jennifer Garner im Arm. Die Riege der Topstars auf dem roten Teppich wollte kaum aufhören: Sie feierten "Valentinstag".
Auch auf der Premieren-Feier in Los Angeles standen Liebespaare im Rampenlicht: Jessica Alba hatte ihren Gatten Cash Warren im Arm, Eric Dane präsentierte stolz seine schwangere Frau Rebecca Gayheard und Ashton Kutcher hielt mit seiner Demi Moore Händchen.
Vielleicht war es soviel traute Zweisamkeit, die Taylor Lautner ein bisschen die Laune vermieste. Er zeigte sich meistens bierernst den Fotografen - bis Jennifer Garner ihn umarmte. Da strahlte der Jungschaupieler plötzlich. Vielleicht lag seine düstere Miene auch daran, dass Taylor Swift nicht zur Premiere des Films gekommen war: Die beiden sollen schließlich ein enges Verhältnis haben.
Wer die Star-Riege in Deutschland auf der Kinoleinwand bewundern will, muss bis Donnerstag warten. Ab dem 11. Februar, also drei Tage vor dem Valentinstag, kommt der Film in die Kinos.
Und wenn es ein Erfolgsrezept für Regisseure geben sollte, hat Garry Marshall alle Zutaten eingekauft: zunächst eine hochkarätige Besetzung, die von Newcomern wie Taylor Swift, über die Frauenlieblinge Ashton Kutcher und Patrick Dempsey, die erotische Jessica Biel und mädchenhafte Anne Hathaway bis hin zur Romatik-Fachfrau Julia Roberts und der Grande Dame Shirley McLaine reicht.
Dann eine Herz-Schmerz-Geschichte: Mehrere Pärchen und ihre unterschiedlichen Liebesbeziehungen werden am Valentinstag beobachtet. Da ist der Romantiker, der seiner Freundin einen Heiratsantrag macht, oder das ältere Paar, das seit 50 Jahren zusammen ist. Auch die erste Teenager-Liebe und der überzeugte Single mit seiner "Ich hasse den Valentinstag"-Party kommen zum Zuge.
Also etwas zum Angucken und Schwärmen für alle Altersklassen. Bleibt abzuwarten, wie sich so viele Stars und Episoden komprimiert in einem Film vertragen.
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Quelle: top/rm