Farrell und Jolie in Köln: Orientalische "Alexander"-Deutschlandpremiere

zuletzt aktualisiert: 18.12.2004 - 11:46

Köln (rpo). Mit einem Staraufgebot hat der Historienfilm "Alexander" von Oliver Stone in Köln seine Deutschlandpremiere gefeiert. Zu der Gala-Vorführung im Kölner Großkino Cinedom waren am Freitagabend neben dem Regisseur ("Nixon") auch die beiden Hauptdarsteller Colin Farrell und Angelina Jolie gekommen. Elefanten und Bauchtänzerinnen sorgten für eine orientalische Atmosphäre.

Großes Staraufgebot in Köln: Regisseur und Hauptdarsteller waren gekommen. Foto: AP
Großes Staraufgebot in Köln: Regisseur und Hauptdarsteller waren gekommen. Foto: AP

"Angelina, Angelina" kreischten Fans laut vor dem Kölner Multiplexkino Cinedom. Wegen des strömenden Regens hatten sie am Freitagabend unter einem Dach Schutz gesucht und harrten ebenso geduldig am roten Teppich aus wie drei Elefanten und einige Schimmel. Erfolgreicher waren die Autogrammjäger bei der Deutschlandpremiere des Historienepos "Alexander" im Foyer des Kinos: Hier signierte Hollywoodstar Angelina Jolie fleißig Plakate zu dem Filmspektakel, in dem sie die weibliche Hauptrolle, Alexanders Mutter, spielt. Und zur Freude der Fotografen lächelte sie auch immer wieder charmant in die Kameras.

Neben der schönen Schauspielerin, die mit transparentem schwarzen Top und silberfarbenen Schuhen elegante Gala-Garderobe trug, gab auch der 28-jährige Hauptdarsteller Colin Farrell ("Minority Report") eifrig Autogramme. Weniger Rummel lösten Starregisseur und Oscar-Preisträger Oliver Stone, Produzent Moritz Bormann und der deutsche Nebendarsteller Erol Sander aus, der im Film den Prinzen Pharnakes verkörpert.

Auf dem roten Teppich wurden aber auch andere Prominente der Entertainmentbranche gesichtet, darunter Gottfried John, Ralf Möller, Oli P. und Fred Kogel. Auf der Gästeliste standen zudem unter anderem Caroline Beil, Detlev Buck, Tom Gerhardt, Joachim Krol und Til Schweiger.

Der Oscar-Preisträger Stone schildert in seinem neuen Werk die Lebensgeschichte des makedonischen Eroberers und Königs Alexander der Große (356-323 vor Christi). Ausgehend von den Jugendjahren Alexanders werden seine Träume von Ruhm und Abenteuer sowie die jahrelangen Feldzüge des Königs dargestellt, die bis nach Indien führten, ehe er unter mysteriösen Umständen mit nur 32 Jahren starb. Der Monumentalfilm wurde in Marrakesch, London und Thailand gedreht.




Beim Ausgestalten des Großkinos ließen sich die Veranstalter von den opulenten Filmschauplätzen inspirieren: Die Elefanten erinnerten an die Kriegskolosse aus dem indischen Dschungel, zwei Wächter in antiker Uniform und hohe Lanzenspaliere an die makedonische Streitmacht. Eine Augenweide waren vor allem acht Bauchtänzerinnen, die in farbenprächtigen Kostümen zu orientalischer Musik im Kinofoyer die Hüften kreisen ließen.

In einer demonstrativen Dankesgeste überreichte Farrell den Kriegshelm und das Schwert, die er im Film getragen hatten, an Repräsentanten von Produktionsfirma und Verleih, und meinte: "Schauen Sie nur, wie töricht sich das anfühlt!"

Nach der Vorführung des dreistündigen Films spendeten die Premierengäste höflichen Beifall, ehe sie sich zum Plaudern und Feiern beim Get-Together im Kinofoyer versammelten. Das aufwändige Filmepos, das 150 Millionen Dollar gekostet haben soll, startet am 23. Dezember in den deutschen Kinos. In weiteren Rollen sind Anthony Hopkins, Val Kilmer, Rosario Dawson, Jared Leto und Jonathan Rhys Meyers zu sehen. In den US-Kinos war die Monumentalbiographie nur mit mäßigem Erfolg angelaufen.

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Quelle: afp

 
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