Positives Image ihrer Länder vermittelt: Adenauer-de-Gaulle-Preis für Tautou und Brühl
zuletzt aktualisiert: 20.01.2005 - 16:08Berlin (rpo). Filme, die in einem bestimmten Land spielen, können durchaus Einfluss auf das Image des Landes haben. Die französische Schauspielerin Audrey Tautou und der deutsche Schauspieler Daniel Brühl scheinen ihren Job gut gemacht zu haben. Sie werden mit dem Adenauer-de-Gaulle-Preis für Verdienste um die deutsch-französische Freundschaft ausgezeichnet.
Der Vorsitzende der Jury, Staatsminister Hans Martin Bury, erklärte am Donnerstag, beide "stehen stellvertretend für eine neue Generation von Schauspielern, die mit ihrer Arbeit das Frankreich-Bild in Deutschland und das Bild Deutschlands in Frankreich in besonderer Weise prägen".
"Die fabelhafte Welt der Amélie" und "Good bye, Lenin" waren nicht nur mit Abstand die erfolgreichsten Filme in jüngster Zeit im jeweiligen Partnerland, sie vermittelten laut Bury auch ein frisches sympathisches Image des Nachbarn und weckten gegenseitige Neugier. Beide Filme spielten in den Hauptstädten Paris und Berlin und steigerten deren Anziehungskraft. Tautou und Brühl schafften eine emotionale Verbindung, die unverzichtbar sei für die Lebendigkeit und Vielfalt der deutsch-französischen Geschichte.
Der Adenauer-de-Gaulle-Preis wird den Schauspielern am Freitag in Paris überreicht. Zu den Preisträgern gehören bislang der Fernsehmoderator Ulrich Wickert, die Sängerin Patricia Kaas und die Schauspielerin Hanna Schygulla. 2004 wurde er einer deutsch-französischen Initiative zur Pflege der Partnersprache verliehen.
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