Fast 30 Jahre lang mussten die Fans des legendären Films "Tron" warten, doch bald ist es soweit, "Tron Legacy" kommt am 27. Januar 2011 in die deutschen Kinos.
Er ist die Fortsetzung des 1982 entstandenen Originals. Regie führt Joseph Kosinski, während der Regisseur des ersten Teils, Steven Lisberger, als Produzent fungiert.
Sam Flynn (Garrett Hedlund, l.) ist 27 Jahre alt, Computerspezialist und ein charmanter Draufgänger. Wie sein Vater, der vor langer Zeit spurlos aus seinem Leben verschwand.
Seit 1989 ist Kevin Flynn (Jeff Bridges), der Schöpfer des revolutionären Computerspiels Tron, verschollen.
Bis Flynns alter Freund Alan Bradley (Bruce Boxleitner) eine Nachricht erhält - aus Flynns früherem Büro in einer aufgegebenen Spielhalle, in der die Zeit stehen geblieben scheint.
Was Sam dort findet, übersteigt seine Vorstellungskraft. Es ist der Zugang in die virtuelle Tron-Welt, in der sein Vater seit Jahrzehnten gefangen ist.
Als Sam unabsichtlich einen digitalen Scanner aktiviert, wird auch er in das Cyber-Universum hineingezogen.
Dort entdeckt er seinen Vater und dessen treue Gefährtin Quorra (Olivia Wilde).
Aber auch, dass hier Spiel tödlicher Ernst ist. Denn in dieser faszinierenden Welt von Lichtrennen, Wurfduellen und unberechenbaren Programmen geht es für Kevin, Sam und Quorra auch ums Überleben...
Jeff Bridges schlüpft wieder in die Rolle von Kevin Flynn - wie auch Bruce Boxleitner in die von Alan Bradley. Es sind Figuren, die beide Darsteller erstmals in TRON (Tron“, 1982) verkörpert hatten. Jeff Bridges taucht ebenso als Programm „Clu“ auf, das Flynns jüngeres Äußeres bewahrt.
Der gesamte Film wurde in 3D gedreht. Kurz nach dem Start in den USA hat er bereits die Spitze der Kinocharts erobert.
Das Drehbuch von "Tron: Legacy" stammt von Eddy Kitsis und Adam Horowitz, den Autoren vieler Folgen des Serienhits „Lost“.
"Tron: Legacy" ist der erste 3D-Film, bei dem ein komplett digital erstellter Kopf und Körper mit einem realen Darsteller verschmolzen wurden, um eine jüngere Ausgabe von Jeff Bridges’ Figur Kevin Flynn auf die Leinwand bringen zu können.
Das französische Elektronik-Duo Daft Punk schrieb den Soundtrack für den Film, komponierte dafür 24 Titel und ist im Film auch in einem kurzen Gastauftritt zu sehen.
Weil es sehr zeitaufwendig und arbeitsintensiv war, die Darsteller in ihre Leuchtanzüge zu stecken, wurden spezielle Inversionsbänke bereitgestellt. Diese erlaubten es den Schauspielern, ihre Füße hochzulegen und sich zurückzulehnen, ohne die Anzüge zu beschädigen.
Programme, die loyal zu "Clu" sind, tragen Anzüge und steuern Fahrzeuge, die in den Farben Orange, Rot und Gelb, den Farben von Clus Herrschaftsbereich, leuchten. Dagegen sind die Bewohner des Rasters und ihr gesamtes Umfeld durch kühle Weiß-, Blau- und Silbertöne gekennzeichnet.