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"Chekov" aus "Star Trek"-Filmen
Anton Yelchin wird vom eigenen Auto zerquetscht

Anton Yelchin: Chekov aus Star Trek von eigenem Auto erfasst
Anton Yelchin ist im Alter von 27 Jahren gestorben. FOTO: dpa, mau cv ase
Los Angeles . Anton Yelchin wurde nur 27 Jahre alt. Der für seine Rolle als Chekov in den "Star Trek"-Filmen bekannte Schauspieler ist bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen.

Der 27-Jährige starb am Sonntagmorgen, wie seine Sprecherin Jennifer Allen der dpa bestätigte. Der 27-Jährige wurde am Sonntagmorgen von seinem Auto erfasst, als es rückwärts seine Einfahrt in Studio City hinunterrollte, wie eine Polizistin in Los Angeles mitteilte. Das Fahrzeug habe Yelchin gegen einen Briefkastenpfosten und einen Sicherheitszaun gedrückt. Yelchin war aus dem Auto ausgestiegen, doch teilte die Polizei nicht mit, weshalb er sich hinter dem Fahrzeug befand, als es los rollte.

Polizistin Jenny Hosier sagte, der Schauspieler sei auf dem Weg zu einem Treffen mit Freunden für eine Probe gewesen. Als er nicht erschienen sei, sei die Gruppe zu seinem Haus gekommen und habe ihn tot aufgefunden. Yelchin sei am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) bei einem Autounfall ums Leben gekommen. "Seine Familie bittet darum, ihre Privatsphäre zu respektieren", so Sprecherin Allen.

"Ich habe Anton Yelchin so sehr geliebt", schrieb "Star Trek"-Co-Star John Cho beim Kurznachrichtendienst Twitter. "Er war ein wahrer Künstler - neugierig, schön, mutig. Ein großartiger Freund und Sohn. Ich bin zerstört." Und Schauspielerin Anna Kendrick schrieb: "Das ist unwirklich. Anton Yelchin war so ein Talent. So ein großer Verlust."

Der Schauspieler, der nur 27 Jahre alt wurde, war 1989 in der damaligen Sowjetunion geboren und als Baby mit seinen Eltern in die USA gekommen. Schon als Teenager hatte er erste TV- und Kinorollen. Später war er unter anderem im Thriller "Alpha Dog" und in der Teenager-Komödie "Charlie Bartlett" zu sehen.

Großen Erfolg feierte er 2009 mit der Rolle des Navigationsoffiziers Pavel Chekov in "Star Trek". Auch in den Nachfolgefilmen "Star Trek: Into Darkness" (2013) und "Star Trek: Beyond" (Start in Deutschland im Juli) spielte er mit.

Yelchins Eltern waren professionelle Eiskunstläufer. Die Familie zog in die USA, als Yelchin ein Baby war.

 

(felt/ap/dpa)
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