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Mit 76 Jahren gestorben
Australischer Regisseur Paul Cox ist tot

Brisbane. Der australische Filmemacher Paul Cox ist im Alter von 76 Jahren gestorben. Das teilte die Vereinigung Australischer Regisseure am Sonntag mit.

Die Todesursache nannte sie nicht, erwähnte aber, dass Cox sich 2009 einer Lebertransplantation unterzog und an Krebs litt.

In Australien galt der 1940 in Venlo geborene Cox als Vater des "Arthouse Cinemas". International von der Kritik gefeiert waren seine frühen Filme "Lonely Hearts" 1981, "Man of Flowers" 1983 und "My First Wife" 1983. Zu seinen Dokumentarfilmen gehörten "Vincent: Life and Death of Vincent van Gogh" 1987 und "The Diaries of Vaslav Nijinsky" 2001.

In dem 2015 veröffentlichten Film "Force of Destiny" mit David Wenham erzählte Cox Stationen aus dem Leben eines Mannes, der seine große Liebe findet, während er auf eine lebensrettende Lebertransplantation wartet. Cox schrieb das Drehbuch und führte Regie in dem Film mit autobiografischen Zügen. Cox erhielt die neue Leber 2009, als ihm Ärzte nur noch wenige Tage zu Leben gaben.

Cox wanderte 1965 als professioneller Fotograf von den Niederlanden nach Australien aus. Er drehte 19 Spielfilme und zwölf Dokumentarfilme und gewann mehrere Preise.

(ap)
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