Hollywood-Star nahm sich zwei Stunden Zeit für seine Fans: Autogramm vom "Auftragskiller" Tom Cruise
zuletzt aktualisiert: 02.09.2004 - 11:49Berlin (rpo). In seinem neuen Film "Collateral" spielt Tom Cruise erstmals einen Bösewicht, einen Auftragskiller. Vor der Deutschlandpremiere am Mittwochabend in Berlin zeigt sich der Hollywood-Star alles andere als böse. Über zwei Stunden lang gab der Schasupieler auf dem roten Teppich vor dem Kino "Cinestar" Autogramme und gan sich ganz als Gentleman.
Vielleicht lag darin der Grund, warum Cruise so viel Spaß an seiner jüngsten Rolle hatte. Die Figur sei eine "Herausforderung" gewesen, erzählte er auf der der Premiere vorangegangenen Pressekonferenz. Der Auftritt vor den Berliner Fans dagegen war für Cruise Routine. Bereits mehrmals hatte er der Hauptstadt an der Spree einen Besuch abgestattet, stets von Autogrammjägern verfolgt.
Also gab Cruise auch diesmal wieder Hunderte von Autogrammen auf Heften, Büchern, Rücksäcken, Griffelkästen, Bäuchen und allem, was ihm die Fans entgegen streckten, schwatzte mit Teenagern und ließ sich immer wieder mit Fans ablichten. Dazu umschwärmten ihn eigens zwei Mitarbeiterinnen, die die Kameras flott aus der Menge griffen, den Auslöser drückten und wieder zurück reichten.
Soviel Aufmerksamkeit erhielten die Co-Stars von "Collateral", Jamie Fox und Jada Pinkett Smith, Ehefrau von Schauspieler-Größe Will Smithl, dann doch nicht. Sie kamen erst wenige Minuten vor der abendlichen Premiere.
Am Mittag hatte Cruise schon einmal eine Unterschrift geleistet, - und zwar im Gästebuch der Stadt Berlin. An der Seite des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD) erzählte er von seiner "besonderen Beziehung" zu Berlin. Er werde hier immer sehr herzlich empfangen und erhalte jede Unterstützung, gab Cruise an. Zwar gilt noch immer das "Nein" von Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD), ein Dreh im Reichstag für "Mission: Impossible 3" sei nicht drin. Wowereit versprach aber, man müsse das Thema jetzt mit "viel Ruhe und Diplomatie" angehen. Aber auch ohne Reichstag will Cruise Teile des Films, den er selbst produziert, in Berlin drehen.
Zu den rund 800 geladenen Premieregästen gehörten außerdem Schauspielerin Mariella Ahrens, Historiker Arnulf Barin, Regisseur Detlev Buck, Sänger Franz Zander und Fußball-Alt-Star Dieter Hoeneß. Zwar gab auch von ihnen der eine oder andere Autogramme. Selbst ZDF-Mann Klaus Bresser ließ sich zur Fan-Unterschrift hinreißen. An Cruise reichten sie freilich nicht heran.
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