Zehn Jahre nicht mehr gedreht: Barbra Streisand schimpft über konservatives Hollywood
zuletzt aktualisiert: 17.02.2005 - 14:09München (rpo). Barbra Streisand hat bis zu ihrer Mitwirkung in der Komödie "Meine Frau, meine Schwiegereltern und ich" rund zehn Jahre lang nicht mehr als Schauspielerin gearbeitet. Einer der Gründe war, wie sie jetzt erklärte, Wut auf die Mentalität in Hollywood.
In einem Interview der Münchner Zeitung "tz" sagte die 62-Jährige, sie stehe dazu, eine überzeugte Liberale zu sein. "Doch das ist bei uns zurzeit verpönt - besonders wenn man aus Hollywood kommt." Es mache sie auch wütend, dass in Hollywood mit zweierlei Maß gemessen werde, sagte Streisand: "Starke Männer werden als kompromisslose Führungskräfte gefeiert, starke Frauen als Kratzbürsten verunglimpft. Das ist auf Dauer nervend." Deshalb bleibe sie lieber zu Hause und verbringe viel Zeit mit ihrem Mann "Jim", dem Schauspieler James Brolin. Zur Annahme der Rolle in der Komödie hätten sie die Kollegen überredet. "Es ist ein schönes Gefühl, gewollt zu sein. Das ist mir in meiner Karriere nicht oft passiert", sagte Streisand. Offenbar werde sie als Angst einflößende Diva gesehen, "die auf ihrem hohen Ross mit Nerzmantel und Krönchen auf dem Kopf daherkommt - so ein Quatsch."
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum






