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"Barry"
Netflix verfilmt Barack Obamas Collegezeit

"Barry": Netflix verfilmt Barack Obamas Collegezeit
Der Netflix-Film zeigt das Leben des jungen US-Präsidenten. FOTO: Screenshot: Youtube/Netflix US & Canada
Düsseldorf. Kaum neigt sich die Amtszeit von Barack Obama dem Ende zu, vermissen ihn seine Anhänger bereits. Das Streaming-Unternehmen Netflix widmet dem US-Präsidenten eine Eigenproduktion, die von dessen Zeit als College-Student erzählt.

Der Trailer des Biopics "Barry" gibt erste Einblicke in die Handlung des Films. Im Jahr 1987 kommt der junge Barack nach New York City, um sein Studium an der Columbia Universität zu beginnen. Dabei hat er bald mit Problemen zu kämpfen, die auch 35 Jahre später noch die Welt bewegen. Rassismus ist nur eine der Schwierigkeiten, die sich ihm in den Weg stellen – mit Kummer bemerkt er, dass er in vier von seinen fünf Kursen an der Uni der einzige Schwarze ist.

Der Zuschauer sieht einen ganz anderen Obama als er ihn heute kennt. Einen, der erst noch herausfinden muss, welches Ziel er verfolgen möchte. Schon damals will Barack Obama die Welt bewegen, noch nicht ahnend, welches Amt er einmal übernehmen wird: "I believe in people creating change."

Die Hauptrolle übernimmt ein Newcomer

Neben den Problemen, die den jungen Obama in seinen Studienzeiten begleiten, werden dem Zuschauer auch diverse Einblicke in das Privatleben des angehenden Politikers gewährt: In die Beziehung zu seinen Studienkollegen, aber auch in das teilweise schwierige Verhältnis zu seinen Eltern – seiner Mutter, die aus dem US-Bundesstaat Kansas stammt und seinem aus Kenia stammenden Vater.

Die Rolle des "Barry" übernimmt der bisher noch unbekannte Schauspieler Devon Terrell, Regie übernimmt Vikram Gandhi. Wie Newcomer Terrell in einem Interview mit der US-Zeitschrift GQ berichtet, ist mit der Rolle ein Traum wahr geworden. Der in den USA geborene und in Australien lebende 19-Jährige zeigte volles Engagement in der Vorbereitung und legte großen Wert darauf, den US-Präsidenten nicht einfach zu imitieren: Er übte seine Art zu sprechen, lernte, mit links zu schreiben – da Obama Linkshänder ist – und Basketball zu spielen, so Terell im Interview.

Der Film "Barry" ist ab dem 16. Dezember auf Netflix zu sehen.

(isw)
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