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Filmfestspiele Berlin 2006: Berlinale-Gala mit Staraufgebot

zuletzt aktualisiert: 12.02.2006 - 14:53

Berlin (rpo). Die Berlinale ist gerade gestartet, da kündigen sich Stars in Massen an. Anlässlich der Berlinale Gala "Cinema for Peace" am Montag stehen große Namen Schlange: Angesagt haben sich unter anderem Richard Gere, Bob Geldof, Milla Jovovich, Ewan McGregor, Christopher Lee und Richard Curtis.

Christopher mit Schauspielerin Kristanna Loken und Regisseur Michael Caton-Jones bei der Pressekonferenz zur Berlinale Gala.  Foto: AP, AP
Christopher mit Schauspielerin Kristanna Loken und Regisseur Michael Caton-Jones bei der Pressekonferenz zur Berlinale Gala. Foto: AP, AP

Darüber hinaus haben Wim Wenders, Anna Thalbach und Ornella Muti ihr Kommen zugesagt. Ob Frauenschwarm George Clooney ins Konzerthaus am Gendarmenmarkt kommt, steht noch nicht fest.

Insgesamt werden rund 600 mehr oder weniger prominente Gäste erwartet. Als Hauptredner ist Richard Gere vorgesehen. Zum Programm zählt auch eine Aufführung von Clooneys Film "Good night, and good luck".

UNICEF und Aids-Stiftung

Die Eintrittskarte für die Gala kostet 660 Euro. Der Erlös wird ebenso wie das in einer Auktion erzielte Geld gespendet. Es geht in diesem Jahr an UNICEF und eine von Elisabeth Taylor gegründete Aids-Stiftung (American Foundation for Aids Research).

Die Gala findet zum fünften Mal statt. Sie gilt als das gesellschaftliche Großereignis der Berlinale. Vor drei Jahren sorgte sie weltweit für Aufsehen, weil sich Hollywood-Star Dustin Hoffman gegen einen Irak-Krieg aussprach.

Christopher Lee will gegen Elend kämpfen

Auch in diesem Jahr macht bereits einer der Schauspieler von seiner Prominenz Gebrauch und fordert sogar die anderen dazu auf, angesichts des Elendes in der Welt nicht länger zu schweigen: Christopher Lee.

Er sieht Prominente in der Pflicht, gegen das Elend der Welt Stellung zu beziehen. Bekannte Sportler, Politiker und Schauspieler müssten in einer Zeit, in der die Welt schlecht sei und viele Kinder litten, helfen und über diese Zustände reden, sagte der 83-jährige "Star Wars"-Darsteller am Sonntag in Berlin. Über die Zustände in Afrika und anderen Orten der Welt, in denen Kinder in Käfigen gefangen gehalten würden, müsse gesprochen werden. "Nur so kann man helfen."

Man müsse für die Armen so viel Geld wie möglich sammeln, sagte Lee. Allerdings müsse dieses Geld dann auch an die richtigen Leute zur richtigen Zeit gehen. Die Frage sei, ob den Betroffenen wirklich geholfen werde. So würden nach der Tsunami-Katastrophe noch immer Menschen an den Folgen sterben, weil sie das Geld nicht erreiche. Lee ist am Montag Ehrengastgeber der fünften Cinema-for Peace-Gala im Berliner Konzerthaus.

Quelle: ap

 
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