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Berlinale 2016
Die neuen Treffpunkte für Prominente in der Hauptstadt

Berlinale 2016: Sophia Thomalla feiert in Latex auf "Place To B"-Party"
Berlinale 2016: Sophia Thomalla feiert in Latex auf "Place To B"-Party" FOTO: dpa, pdz kde
Berlin. Das gehört ja auch zur Berlinale, dass man nämlich mal guckt, wo die Prominenten hingehen, wo sie essen und schlafen. Und nach wie vor ist es so, dass die großen Schauspieler vor allem im Grand Hyatt am Potsdamer Platz absteigen, im Hotel de Rome nahe der Museumsinsel und natürlich im Adlon am Brandenburger Tor. Von Philipp Holstein

Immer häufiger wählen sie auch das Soho House in Mitte. George Clooney wohnte dort, Madonna auch, und der Vorzug ist, dass das ein Club ist; man muss also Mitglied sein, sehr exklusiv, es hat nicht jeder Zutritt.

Neben den seit Jahren bekannten Treffpunkten wie Paris Bar, Grill Royal oder Borchardt gibt es auch einige neue Orte, an denen man Stars trifft. Ein Überblick:

  • Das Dottir. Dort kocht die Isländerin Victoria Eliasdottir nordische und isländische Gerichte - "Kleiner Kaisergranat mit Petersilienwurzel und gerösteter Birne" etwa, und das klingt schon beim Zuhören gut. Sie ist die Halbschwester des Künstlers Olafur Eliasson, und gegründet haben das Lokal Stephan Landwehr und Boris Radczun, die ja auch für "Grill Royal" und "Pauly Saal" verantwortlich sind. (Mittelstraße 41)
  • Ebenfalls ein sogenannter Hotspot: das Al Contadino Sotto le Stelle. Brad Pitt und Quentin Tarantino waren schon da, Til Schweiger soll Stammgast sein. Zu essen gibt es Gnocchi aus Büffel-Ricotta mit Tintenfisch und schwarzem Trüffel. (Auguststraße 36)
  • Viel los ist während der Berlinale im Bikini Berlin, dem riegelartigen Gebäudekomplex nahe dem Bahnhof Zoo. "Concept Mall" nennt man das; dort sind viele Läden untergebracht, vor allem Mode, und es gibt in der zehnten Etage das "Neni" mit einem großartigen Panoramablick über die Gegend um die Gedächtniskirche. Gleich nebenan ist die "Monkey Bar". (Budapester Straße 40)
  • Ein Tipp für Filmfans, gerade zur Berlinale, ist die Cocktailbar "Billy Wilders". Man sitzt ein bisschen wie in Edward Hoppers Gemälden, isst Clubsandwich und trinkt Gin, und wenn man Glück hatten, kehrt dort Bruno Ganz ein, weil über der Bar die Deutsche Kinemathek untergebracht ist. (Postdamer Straße 2)
  • Der Name des Noto steht für "North Of Torstraße", und dort isst man an einfachen Holztischen. Es gibt nur wenige Speisen, und wer hier herkommt, mag den Laden gerade wegen seiner Einfachheit. Die Küche ist italienisch, viele schwärmen von der geeisten Wassermelonen-Tomatensuppe mit Garnelenspieß. (Torstraße 173)
Berlinale 2016: Cynthia Nixon lässt tief blicken FOTO: dpa, fis fux
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