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Berlinale
Leipziger erbost über Anke Engelkes Nazi-Vergleich

Berlinale: Shitstorm für Anke Enke nach Nazivergleich in Leipzig
Komikerin Anke Engelke bei der Berlinale-Eröffnung. FOTO: dpa, pg kde
Düsseldorf. Komikerin Anke Engelke hat sich bei ihrer Moderation bei der Berlinale mit einem Scherz über die Stadt Leipzig einen Shitstorm auf Facebook eingehandelt. Sie verglich die Stadt mit Nazi-Deutschland.

Engelke sagte in ihrer Moderation: "George Clooney hat für 'The Monuments Men' viele Millionen investiert, um Deutschland in Nazi-Deutschland zu verwandeln. Dabei hätte er es billiger haben können – 180 Kilometer südlich in Leipzig."

Der Film "The Monuments Men" aus dem Jahr 2014 handelte von einer US-Spezialeinheit zum Aufspüren von Raubkunst während des 2. Weltkriegs.

Das tut weh! Bei der Eröffnung der Berlinale in Berlin spottete Moderatorin Anke Engelke über Leipzig: "George Clooney...

Posted by LEIPZIG FERNSEHEN on  Thursday, 11 February 2016

Die Menschen in Leipzig fanden diesen Vergleich laut Bild.de höchst unpassend und machten ihrer Empörung in den sozialen Netzwerken Luft.

George und Amal Clooney eröffnen die Berlinale 2016 FOTO: dpa, pg sab

Während sich ein Nutzer darüber aufregte, dass "wegen 500 Legida-Idioten" gleich die gesamte Stadt denunziert werde, meinte ein anderer, dass Engelke nie wieder einen Fuß in die Stadt setzen sollte.

Der Geschäftsführer der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH lud Engelke laut "Bild" dazu ein, sich die Stadt genau anzusehen, um sich ein neues Bild zu machen.

(isw)
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