Am Donnerstag kommt "Persepolis" in die Kinos. Es ist das erste Mal, dass das schwierige Thema der islamischen Revolution im Iran als Zeichentrickfilm aufbereitet wird.
Hauptfigur des Films ist die aufmüpfige Marjane.
Sie probt den Widerstand gegen die islamischen Unterwerfer, die den Schah von Persien ins Exil verbannen.
Das achtjährige Mädchen tritt der islamischen Revolution mit amerikanischer Jugendkultur entgegen.
Dazu gehört natürlich auf die richtige Musik: ohne ABBA keine Revolte der Jugendkultur.
Marjanes Mutter und Schwestern passen sich dem Regime lieber an, weil sie das fundamentalistische Regime fürchten.
Deswegen versuchen sie, Marjane ihre - wie sie meinen - rebellischen Flausen auszutreiben.
Überwiegend ist der Film in schwarz-weiß.
Nur einige Szenen sind in Farbe.
Der Film ist eine französich-amerikanische Co-Produktion und basiert auf dem gleichnamigen Comic von Marjane Satrapi.
Schon jetzt ist der Film für den Oscar nominiert als bester nicht-englischsprachiger Film.
Die Autorin Marjane Satrapi besuchte die Premiere in Berlin.
Satrapi und der französische Botschafter Bernand de Montferrand.
Die Schauspielerin Nadja Tiller synchronisierte Marjanas Großmutter in der deutschen Fassung von "Persepolis".
Sie leiht der achtjährigen Marjane im Film ihre Stimme: Schauspielerin Jasmin Tabatabai.
Die Synchronsprecherin Nadja Tiller trifft die Autorin Marjane Satrapi.
Und zu dem Duo gesellte sich kurz darauf auch Jasmin Tabatabai (links).
Autorin Autorin Marjane Satrapi schlingt den Arm um Marc-Antoine Robert, dem Produzenten des Films.
Stèphane Roche (zweiter von links) war für den Schnitt und die visuelle Effekte des Film verantwortlich.
Und einmal alle zusammen: Autorin, Botschafter, und Filmemacher. In der hinteren Reihe links steht Stephan Hutter, der für den Verleih von "Persepolis" verantwortlich ist.
Für die Beteiligten gab es Blumen.