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"Smaragdgrün"
Das Ende der "Edelstein"-Trilogie

Mit "Smaragdgrün" wird die Filmreihe nach Kerstin Gier abgeschlossen. Von Britta Schultejans

Vor drei Jahren startete die "Edelstein"-Trilogie als Fantasy-Reihe im Kino - jetzt geht die Geschichte um Gwendolyn, Gideon und ihre Reisen durch die Zeit zu Ende. Mit "Smaragdgrün" kommt nach "Rubinrot" und "Saphirblau" der letzte Teil auf die Leinwand.

Und dabei geht es für die zeitreisenden Teenager um nicht weniger als die Rettung der Welt. Denn seit Teil zwei ist klar, dass der gruselige Graf (Peter Simonischek) die Weltherrschaft an sich reißen und sein elitäres Gesellschaftsideal auf brutalste Weise durchsetzen will. Gwendolyn (Maria Ehrich) und Gideon (Jannis Niewöhner) sind die einzigen, die sich ihm in den Weg stellen können. Das Problem: Das junge Glück ist ordentlich verkracht, seit Gwen herausgefunden hat, dass Gideon es im Auftrag der Zeitreise-Loge darauf angelegt hat, sie zu verführen. Und so kämpft Gwen nicht nur mit einer jahrhundertealten Gefahr, sondern auch mit einem gebrochenen Herzen.

Sie versucht, sich mit einer Party bei einer Klassenkameradin abzulenken - und bekommt bald Ablenkung anderer Art: Denn die "Loge" hat es auf die Zeitreisende abgesehen und will den "Chronographen" zurück, mit dem Gwen gezielt durch die Zeit springen kann.

Auf diesen Reisen begegnet sie ihren Eltern Paul (Florian Bartholomäi) und Lucy (Josefine Preuß), die einst vor dem Grafen und seiner Loge in die 1920er Jahre geflohen waren und ihr nun mit Rat, Tat und Kampftraining zur Seite stehen. All das bereitet sie auf den Showdown vor, den Kampf mit dem Grafen - bei dem Gideon ihr wieder treu zur Seite steht. Die Szenen wecken Erinnerungen an den vierten Harry-Potter-Teil, in dem der junge Zauberer zum ersten Mal auf seinen Todfeind Voldemort trifft.

"Smaragdgrün" ist die düsterste Verfilmung von Kerstin Giers Trilogie. An den Charme des ersten Teils reicht der dritte Teil nicht heran.

Smaragdgrün, Deutschland 2016 - Regie: Felix Fuchssteiner und Katharina Schönde, mit Maria Ehrich, Jannis Niewöhner, Laura Berlin, 112 Min., ab 12 Jahre

(dpa)
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