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Iranischer Regisseur
Der Filmemacher Abbas Kiarostami ist gestorben

Der Filmemacher Abbas Kiarostami ist gestorben
Der iranische Filmemacher Abbas Kiarostami ist im Alter von 76 Jahren an Krebs gestorben. FOTO: dpa, on sam bl mb
Teheran/Paris. Der iranische Regisseur Abbas Kiarostami ist gestorben. Der 76-Jährige litt seit einigen Monaten an Magen-Darm-Krebs.

Das iranische Kulturinstitut Haus des Kinos hat am Dienstag den Tod von Abbas Kiarostami bestätigt. Er sei nach mehrmonatiger Krankheit am Montag in Paris gestorben. Der Regisseur litt seit  Ende März an Magen-Darm-Krebs und war in einem Krankenhaus in Teheran bereits zweimal operiert worden. Im Mai wurde er entlassen, um die Behandlungen in Frankreich fortzusetzen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur ISNA soll er in Teheran beigesetzt werden. 

Der 1940 in Teheran geborene Regisseur galt als einer der prominentesten Filmemacher seiner Heimat und hatte auch mehrere internationale Preise gewonnen. Unter anderem die Goldene Palme bei den Cannes Filmfestspielen 1997 für seinen Film "Der Geschmack der Kirsche". Zwei Jahre später erhielt er auch den ersten Preis in Venedig für "Der Wind wird uns tragen". 

Kiarostami, der auch als Lyriker arbeitete, war nach der iranischen Revolution 1979 im Land geblieben und hatte von dort aus seine Arbeit als Filmemacher fortgesetzt.

(rent/dpa)
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