Schlöndorffs Drama in Berlin: 'Der neunte Tag' feiert Weltpremiere
zuletzt aktualisiert: 08.11.2004 - 14:24Berlin (rpo). Das Drama "Der neunte Tag" hat am Dienstag im Berliner CinemaxX seine offizielle Weltpremiere. Zu der Vorführung des neuen Films von Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff am Potsdamer Platz werden mehrere hundert Gäste erwartet. Darunter sind neben Regisseur Schlöndorff auch die Hauptdarsteller Ulrich Matthes, August Diehl und Bibiana Beglau, sowie Prominente aus Film, Medien und Politik.
Schlöndorffs Film beruht auf den autobiographischen Aufzeichnungen des luxemburgischen Abbé Jean Bernard. In "Der neunte Tag" ist der von Matthes gespielte Protagonist Abbé Henri im Pfarrerblock 25487 des KZ Dachau inhaftiert. Mit seinen Mithäftlingen verfolgt er die bestialischen Quälereien und Morde der Nazi-Befehlshaber.
Doch Kremer wird verschont - zunächst. Er erhält Hafturlaub und darf zu seiner Familie nach Luxemburg reisen. Allerdings ist sein Freigang an eine Bedingung geknüpft. Er soll seine guten Beziehungen zum Bischof von Luxemburg nutzen, um ihn auf die Seite der Nazis zu bringen und so eine Lanze in den katholischen Widerstand zu treiben. Fügt er sich nicht oder flieht er, droht seinen Mithäftlingen der sichere Tod.
Auf dem diesjährigen Filmfest München erhielt Schlöndorff für den Streifen den "Bernhard Wicki Filmpreis 'Die Brücke' - Der Friedenspreis des Deutschen Films".
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