"Twilight"-Star Robert Pattinson: Die Mädchen kreischen wieder
VON LARISSA JOLITZ - zuletzt aktualisiert: 16.01.2009 - 17:03Düsseldorf (RPO). Die Vampire sind mit "Twilight" zurück auf der Leinwand und jede Menge begeisterter Teenies bevölkern die Kinosäle. Der Grund dafür ist sicherlich auch der attraktive Hauptdarsteller Robert Pattinson. Die Fans der Bestseller-Romanreihe von Stephenie Meyer fiebern schon seit Monaten der Verfilmung entgegen, die am Donnerstag in Deutschland Premiere feiert.
Die vierteilige Buchserie der amerikanischen Autorin ist seit 2005 auf der ganzen Welt erfolgreich. In Deutschland erschien der erste Band (deutscher Titel: "Bis(s) zum Morgengrauen") 2006, der letzte Teil ("Bis(s) zum Ende der Nacht") ist ab dem 14. Februar 2009 in den deutschen Buchhandlungen erhältlich.
Innerhalb von drei Jahren löste Meyers Vampirsaga ein Lesefieber unter den vorwiegend weiblichen Lesern aus, das man in dieser Art zuletzt bei "Harry Potter" erlebte. Wie auch bei der Zauberer-Reihe handelt es sich bei den "Twilight"-Büchern um Fantasyliteratur, wobei hier allerdings Vampire die Hauptrolle spielen.
Die Story: Die 17-jährige Bella Swan (Kristen Stewart) ist neu in der Kleinstadt Forks. Dort trifft sie auf eine Reihe Mitschüler, die etwas aus der Reihe tanzen: Blass, rätselhaft, stark und noch dazu auffallend schön - allen voran Edward Cullen (Robert Pattinson, 22), der Bella sofort in seinen Bann zieht.
Als die beiden sich näher kommen, stellt sich die wahre Identität der mysteriösen Familie heraus: Die Cullens sind Vampire.
Gut für Bella ist, dass es sich um "vegetarische" Vampire handelt, die sich ausschließlich von Tierblut ernähren, um normal unter Menschen leben zu können. Trotzdem ist die Beziehung zwischen Bella und Edward stets von Gefahr geprägt, denn zu der nur schwer unterdrückbaren Natur der Blutsauger kommt die Tatsache, dass nicht alle ihrer Artgenossen so friedlich gesinnt sind.
Zweiter Teil bereits in Planung
Und so entwickelt sich die romantische Vampir-Saga, die auf den Leinwänden der USA bereits 289 Millionen Dollar einspielte. Die Verfilmung des zweiten Teils, "Bis(s) zur Mittagsstunde" (Originaltitel: "New Moon") auch schon fest in Planung, und das, obwohl der erste Film nicht nur auf positive Kritik gestoßen ist. So schrieb "rottentomatoes.com" beispielsweise, die Geschichte habe "bei der Umsetzung als Film viel Biss verloren" und die Adaption würde "zwar den Fans gefallen, jedoch nur wenig Eindruck bei normalen Kinogängern hinterlassen."
Allerdings musste der Kassenschlager "Harry Potter und der Halbblutprinz" dem Vampir-Spektakel Platz machen, damit die Kinopremieren der beiden Filme sich nicht die Show stehlen. Und ob der Wettstreit nun besteht oder nicht - die Vampir-Crew ist jedenfalls bereit, es mit den "Zauberern" aufzunehmen.
Robert Pattinson gehört die Zukunft
Der Grund für den Kino-Erfolg des Bestsellers dürfte nicht zuletzt Hauptdarsteller Robert Pattinson sein, der schon 2005 in "Harry Potter und der Feuerkelch" nicht nur die weiblichen Zuschauer zum Kreischen brachte, sondern auch die Mehrzahl der anderen Kinogänger überzeugte. Die Online-Version der "Times" erklärte ihn bereits zum "Britischen Star von Morgen".
Der 22-jährige Engländer selbst findet den Wirbel, der wegen des Films plötzlich um ihn gemacht wird, "ziemlich verwirrend", wie er betont. "Es kam alles so schnell, wie aus dem Nichts."
Für den Edward-Darsteller war der Dreh übrigens mit einer kleinen Schwierigkeit verbunden: Da seine Rolle im Gegensatz zu ihm aus den USA kommt, musste sich Pattinson für die Dreharbeiten kurzzeitig seinen britischen Akzent abtrainieren.
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