Animationsfilm "Konferenz der Tiere": Die Tierwelt probt den Aufstand in 3D
zuletzt aktualisiert: 17.07.2010 - 10:40Düsseldorf (RPO). Es ist furchtbar heiß, die Sonne brennt vom Himmel, das Wasser bleibt aus, es ist nichts zu trinken da. Das könnte durchaus eine Beschreibung der aktuelle Wetterverhältnisse sein. Tasächlich ist es aber der Beginn eines Aufstandes in der Tierwelt gegen die Menschen. Zu sehen im ersten deutschen 3D-Animationsfilm "Konferenz der Tiere".
Die Tiere in der afrikanischen Savanne wundern sich: Wo bleibt das Wasser? Längst hätte es durch eine Schlucht aus den fernen Bergen kommen müssen. Der Durst wird immer größer, die Sorge auch, zumal das letzte kleine Wasserloch von grimmigen Büffeln und Nashörnern verteidigt wird.
Das tapfere Erdmännchen Billy und der friedliebende Löwe Sokrates ziehen los, um das Wasser zu suchen. Dabei treffen sie auf den gallischen Hahn Charles, der eine Eisbärin, ein Känguru, einen Tasmanischen Teufel und zwei Galapagos-Schildkröten nach Afrika geführt hat. Sie mussten aus ihren zerstörten Heimatregionen nach Afrika fliehen und hoffen im Okavango-Delta auf ein besseres Leben.
Doch leider haben die Menschen auch dieses letzte Paradies nicht verschont: Der Hotelier Smith hat einen gewaltigen Staudamm bauen lassen und verschwendet alles Wasser für ein Luxushotel. Ausgerechnet hier halten die Politiker eine Konferenz zum Schutz der Umwelt ab.
Die Tiere antworten auf diese Herausforderung mit ihrer eigenen Konferenz: Die weise Elefantenkuh Angie appelliert an alles, was laufen, fliegen, trampeln oder kriechen kann, sich zu wehren. Das ist der Auftakt zu einer turbulenten Offensive voller tierischer Tricks.
Inspiriert durch Erich Kästners Literaturklassiker "Die Konferenz der Tiere" aus dem Jahr 1949 zeigen die Produzenten und Regisseure Reinhard Klooss und Holger Tappe ("Urmel aus dem Eis", "Urmel voll in Fahrt") einen Film in 3D-Animationstechnik und mit einem aktuellen Thema.
Den tierischen Helden aus dem Computerverleihen unter anderem Ralf Schmitz, Thomas Fritsch, Christoph Maria Herbst, Bastian Pastewka oder Oliver Kalkofe ihre Stimmen. Xavier Naidoo singt den Titelsong "Wild vor Wut".
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