Festliche Premiere des Filmes "Die Päpstin" in Berlin: Hauptdarstellerin Johanna Wokalek zeigt sich im ausgefallenene Mini-Kleid auf dem roten Teppich.
Küsschen vom Co-Star: US-Schauspieler John Goodman küsst die junge Schauspielerin, Donna W. Cross, die die gleichnamige Romanvorlage zum Film schrieb, lacht.
Regisseur Sönke Wortmann mit seinen Darstellern Johanna Wokalek und David Wenham.
Johanna Wokalek ist bereits bekannt aus "Der Baader Meinhof Komplex". Der Australier David Wenham hat in den "Herr der Ringe"-Filmen mitgepielt.
Die Riege der Stars ist zu scherzen aufgelegt.
Regisseur Sönke Wortmann (links) posiert am Nachmittag der Premiere seines neuesten Films mit den Stars des Films.
"Die Päpstin" erzählt die Geschichte der Johanna, die Legenden zufolge im 9. Jahrhundert als Mann verkleidet als Papst Johannes Anglicus die katholische Kirche lenkt.
Eigentlich war für die Hauptrolle eine andere Besetzung geplant: Franka Potente ("Lola rennt", "Anatomie") lehnte dann jedoch aus Termingründen ab.
Wenham ("Australia") spielt den Gerold und John Goodman ist als Papst zu sehen.
Offenbar sind die beiden Schauspieler sich während der Dreharbeiten nahe gekommen.
Auch Goodmans Zuneigung zu Sönke Wortmann ist nicht zu übersehen. Dabei war Wortmann nur "zweite" Wahl: Er ersetzt den ursprünglich als Regisseur vorgesehenen Volker Schlöndorff ("Der neunte Tag"), dem wegen eines Streits mit Constantin Film gekündigt wurde.
Anatole Taubman ("James Bond 007 - Ein Quantum Trost") ist als Johannas Gegenspieler Anastasius zu sehen.
Johanna wird im Jahr 814 n. Chr. in Ingelheim geboren. Schon bald lehnt sie sich gegen den ihr vorbestimmten Weg als Frau auf. In der Domschule in Dorstadt verliebt sie sich in Graf Gerold. Als dieser in den Krieg zieht, tritt sie als Mann verkleidet unter dem Namen Johannes ins Benediktinerkloster ein.
Sie steigt in der kirchlichen Hierarchie immer weiter auf und wird schliesslich in Rom zum Papst gewählt.
Wokalek, die sich für die Titelrolle eine Mönchstonsur scheren lassen musste, sagte, die Frisur habe ihr beim Spielen geholfen und ihre Verwandlung zum Mann für sie bildhaft gemacht.
Als Johanna in Rom ihre Jugendliebe Graf Gerold wiedertrifft, flammen ihre Gefühle wieder auf, und sie kann ihre wahre Identität immer weniger verbergen.