"Milk" von Peter Mackie Burns bester Kurzfilm: Erster Goldener Bär vergeben
zuletzt aktualisiert: 16.02.2005 - 10:15Berlin (rpo). Bei der Berlinale wurde der erste Goldene Bär verliehen: In der Kategorie Kurzfilme ging die Auszeichnung an den Schotten Peter Mackie Burns für seinen Film "Milk". "The Invention" von Jay Duplass und "Jam Session" von Izabela Plucinska wurden jeweils mit einem Silbernen Bären bedacht.
Die schauspielerischen Leistungen und das filmische Handwerk in dem Werk über einen Generationenkonflikt hätten überzeugt, erklärte die Jury am Dienstag. Neben "The Intervention" und "Jam Session" erhielt Dani Rosenberg aus Israel für "Don Quixote in Jerusalem" eine lobende Erwähnung.
Beim Panorama entschied sich die Jury für Warwick Thorntons "Green Bush". Der Film aus Australien erzählt die Geschichte des täglichen Kampfes eines Mannes, der versucht, seine zersplitterte Gemeinschaft zusammenzuhalten. Besonders eindrücklich seien die die herausragende schauspielerische Leistung und das filmische Handwerk, erklärten die Juroren. Über den Spezialpreis der Jury kann sich der Neuseeländer Taika Waititi freuen. Er wird für seinen Film "Tama Tu" geehrt.
Der Förderpreis der New York Film Academy geht an den georgischen Kurzfilm "Zgvis Donidan - Eye Level" von George Ovashvili. Den mit 2000 Euro dotierten Prix UIP Berlin erhält der Claudia-Lorenz-Film "Hoi Maya". Lobend erwähnt werden die koreanische Schauspielerin Rhee Young-ran für ihre Titelrolle in Kim Seong-Sooks Film "Sara Jeanne" und der schwedische Regisseur Lasse Persson für "Bikini".
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