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Medienberichte
Der italienische Filmemacher Ettore Scola ist tot

Ettore Scola ist tot: Italienischer Regisseur mit 84 gestorben
Zu Scolas Werken gehörte "Ein besonderer Tag" mit den Stars Marcello Mastroianni und Sophia Loren. FOTO: afp, TZF-mlm/FL
Rom. Der Regisseur Ettore Scola ist tot. Der Italiener sei am Dienstag im Alter von 84 Jahren in der Polyklinik in Rom gestorben, berichteten italienische Medien.

Demnach war Scola in der Abteilung für Herzchirurgie der Klinik eingeliefert worden und dort am Sonntag ins Koma gefallen.

Scola war mehr als drei Jahrzehnte lang eine führende Figur im italienischen Film. Zunächst schrieb er Drehbücher, bevor 1964 seinen ersten eigenen Film inszenierte.

Zu seinen Werken gehörte "Ein besonderer Tag" mit den Stars Marcello Mastroianni und Sophia Loren, der 1977 für einen Oscar nominiert war. Er spielt in den 1930er Jahren und handelt von der Begegnung einer naiven Hausfrau mit einem von den Faschisten verfolgten Radiojournalisten. Außerdem schrieb und inszenierte Scola den Film "Wir waren so verliebt" von 1974 über drei ehemalige italienische Partisanen in der Nachkriegszeit.

Italiens Regierungschef Matteo Renzi bekundete seine Trauer über den Tod des Altmeisters. Scola sei ein "Meister in der Kunst des Beobachtens" der italienischen Gesellschaft gewesen, erklärte der Ministerpräsident. Der Filmkritiker der Zeitung "Corriere della Sera", Paolo Mereghetti, sagte im Fernsehsender Sky TF24, Scola sei der "politischste" Filmemacher in der italienischen Filmbranche gewesen und habe außergewöhnliche Hellsichtigkeit bewiesen.

(das/AFP)
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