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Erfolgreichster deutscher Film
"Fack ju Göhte 2" vom Bund mit 1,24 Millionen subventioniert

Fotos: Elyas M'Barek bei der Premiere von "Fack Ju Göhte 2"
Fotos: Elyas M'Barek bei der Premiere von "Fack Ju Göhte 2" FOTO: dpa, udu kde
Berlin. Der Bund der Steuerzahler übt scharfe Kritik an der Filmförderung der Bundesregierung. So sei "Fack ju Göhte 2", der erfolgreichste deutsche Film aller Zeiten, aus Haushaltsmitteln des Bundes mit 1,24 Millionen Euro direkt bezuschusst worden.

Zuvor sei aber auch schon der erste überaus erfolgreiche Fack-ju-Göhte-Film mit Elyias M'Barek mit 901.000 Euro ebenfalls aus dem Deutschen Filmförderfonds (DFFF) der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Monika Grütters, direkt subventioniert worden.

"Es kann nicht sein, dass nach einem erfolgreichen ersten Teil auch noch der Nachfolger vom Steuerzahler subventioniert wird - übrigens der umsatzstärkste deutsche Filmstart aller Zeiten", sagte der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel. "Hier stimmt etwas nicht im System der Filmförderung. Hier muss die Politik Änderungen vornehmen."

Zum Zuschuss des Bundes, den die Constantin Film Produktion aus eingespielten Gewinnen nicht zurückzahlen muss, kamen nach Angaben des Steuerzahlerbundes weitere Fördergelder durch die Filmförderanstalt (FAA) und den FilmfernsehFonds Bayern hinzu. Filmproduzenten erhalten oft auch günstige Darlehen, die sie im Falle des Erfolgs wieder zurückzahlen.

Der Zuschuss des DFFF sei für zahlreiche Kinofilme ein "elementarer Finanzierungsbestandteil", heißt es auf dessen Homepage. Das Fördermodell der Bundesregierung bilde "ein verlässliches Fundament, das Produzenten und Filmschaffende dabei unterstützt, kommerziell erfolgreiche und künstlerisch wertvolle Filme herzustellen".

(mar)
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