Film steht kurz vor der Spitze der US-Kinocharts: "Fahrenheit 9/11" auf dem Weg nach oben
zuletzt aktualisiert: 27.06.2004 - 10:12Los Angeles (AP) Michael Moore steht mal wieder ein großer Erfolg bevor. Der Macher von "Bowling for Columbine" steht mit seinem neuen Film "Fahrenheit 9/11" kurz davor, die Spitze der US-Kinocharts zu erobern.
Die Dokumentation spielte allein am Freitag 8,2 bis 8,4 Millionen Dollar ein. Damit könnte "Fahrenheit 9/11" Moores "Bowling for Columbine" schlagen, die bisher erfolgreichste Dokumentation in den amerikanischen Kinos.
Moore auf den Fersen waren die Wayans-Brüder mit ihrer Komödie "White Chicks", die etwa 1,5 Millionen Dollar weniger einspielte als "Fahrenheit 9/11". Der Erfolg Moores ist umso erstaunlicher, als sein Film nur in 868 Kinos zu sehen war, "White Chicks" wurde in drei Mal so vielen Kinos gezeigt.
In "Fahrenheit 9/11" wirft Moore US-Präsident George W. Bush vor, Terrorwarnungen vor dem 11. September 2001 ignoriert zu haben. Später habe die Regierung dann die Terrorangst geschürt, um in der Öffentlichkeit Unterstützung für den Irak-Krieg zu erhalten. Der Film gewann im Mai die Goldene Palme in Cannes, spaltete aber die amerikanische Öffentlichkeit. Konservative politische Gruppen riefen zum Boykott der Kinos auf, in denen "Fahrenheit 9/11" zu sehen ist.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum






