Filmfestspiele von Cannes: Fatih Akin schwärmt vom Limousinen-Service
zuletzt aktualisiert: 24.05.2005 - 11:24Hamburg (rpo). Dass er bei den Filmfestspielen von Cannes in der Jury saß, war für den deutsch-türkischen Regisseur Fatih Akin eine große Ehre. Der Gang über den roten Teppich fand er nicht besondrsn aufregend, spannender war für ihn der Service, den die Jury-Mitglieder geboten bekommen haben.
Der Regisseur ("Gegen die Wand") schrieb in einem Beitrag für das Magazin "stern", sie seien mit "dicken Limousinen mit Polizeieskorte zum Festivalpalais kutschiert worden" - "Mann, das ist Rock'n'Roll". Den Gang über den roten Teppich und "der ganze Medien-Hype" habe ihm dagegen nichts bedeutet. "Du stehst unter ständiger Beobachtung", und er habe gedacht. "Oh, Mann, hoffentlich sitzt mein Anzug richtig. Und hoffentlich trete ich Salma (Hayek) jetzt nicht auf das Kleid."
Der Dresscode von Cannes sei nichts für ihn. Er komme schließlich aus Hamburg-Altona. Er finde die Berlinale "angenehmer und anarchistischer. Da kannst du auch mit Jeans und Kapuzenpulli antanzen". Bei den Festspielen war die Goldene Palme am Wochenende überraschend an die belgischen Filmemacher Luc und Jean-Pierre Dardenne für "L'enfant" gegangen, während namhafte Anwärter auf den Hauptpreis leer ausgingen.
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