Foto: Warner Home Video DVD
Last Samurai
Edward Zwick verfilmte die Geschichte des Untergangs der Samurai im sich der Welt öffnenden Japan. Tom Cruise überzeugt als amerikanischer Militärausbilder, der sich inmitten des Bürgerkriegs in eine Einheimische verliebt. Furiose Szenen, tolle Bilder.
Foto: IC Video/Paramount Home Entertainment
Collateral
Tom Cruise engagiert als eiskalter Killer Taxifahrer Jamie Foxx, damit er ihn zu seinen nächtlichen „Meetings“ fährt. Als letzterer aber erkennt, dass sich sein Fahrgast durch Los Angeles mordet, versucht er ihn zu stoppen. Brillanter Thrill von Michael Mann.
Foto: Twentieth Century Fox Home Entertainment
Stirb Langsam
Mit Stirb Langsam wurde Bruce Willis, der als fluchender Cop John McClane ein Hochhaus von gemeinen Terroristen „säubert“, endgültig zum Star. Der Film avancierte in kürzester Zeit zum absoluten Kult-Streifen, für die Oscar-Jury war er dann aber wohl doch zu derb.
Casino
Martin Scorseses Blick hinter die Kulissen eines von der Mafia geleiteten Casinos ist trotz kleinerer Schwächen ein unterschätztes Meisterwerk. Robert de Niro, Joe Pesci und Sharon Stone spielen, als gäbe es kein morgen – ein Oscar blieb dem Streifen aber verwehrt.
Foto: MGM Home Entertainment GmbH
Der Terminator
Die Mutter aller “Äkschn”-Filme: Arnold Schwarzenegger wird als menschlich anmutende Maschine in die Vergangenheit geschickt, um den Anführer der Menschen-Resistance zu eliminieren. Trotz des relativ geringen Budgets ist James Camerons Film ein Meisterwerk.
Foto: MGM Home Entertainment GmbH
Wege zum Ruhm
Stanley Kubricks provozierender Film über Befehlsverweigerung und Intrigen im französischen Militär während des Ersten Weltkriegs ist vielschichtig, besticht durch großartige Dialoge und wirft moralische Fragen auf. Kirk Douglas spielt übermenschlich gut.
Foto: Sony Pictures Home Entertainment
Eine Frage der Ehre
Nach dem Mord an einem US-Marine auf Kuba übernehmen Tom Cruise und Demi Moore die Verteidigung der beiden angeklagten Soldaten. Jack Nicholson liefert in Rob Reiners Gerichts-Thriller als arroganter Colonel Nathan Jessep eine schier unglaubliche Vorstellung.
Foto: Warner Home Video DVD
Bei Anruf Mord
Ray Milland will seine untreue Frau Grace Kelly ermorden lassen und heuert einen alten Schulfreund für die Tat an. Der Plan geht schief, doch der Ehemann ist mit seinem Latein noch nicht am Ende. Hitchcocks Edel-Schocker begeistert auch noch nach 50 Jahren.
Foto: Splendid Entertainment/WVG
Gangs of New York
Martin Scorseses Epos über New Yorker Bandenkriege zur Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges wurde gleich zehn Mal für den Oscar nominiert, erhielt aber keinen einzigen „Goldjungen“. Dennoch ist die Gewalt-Oper mit Leonardo di Caprio empfehlenswert.
Twelve Monkeys
Bruce Willis verkörpert den Sträfling James Cole, der von Wissenschaftlern in die Verganheit geschickt wird, um einem mysteriösen Virus auf die Spur zu gehen, das große Teile der Menschheit dahinraffte. Terry Gilliams visionärem Geniestreich war kein Oscar verkönnt.
The Big Lebowski
Jeff Bridges spielt Jeff Lebowski, den vielleicht faulsten Menschen der USA. Zwischen Bowling und White Russian Cocktails kommt ausgerechnet der nichtsnutzige „Dude“ einem Komplott auf die Spur. Aberwitziges Werk der Coen-Brüder, das Tränen in die Augen treibt.
Kill Bill
Quentin Tarantino schickt Uma Thurman auf einen Rachefeldzug, der es in sich hat. Höhepunkt des ersten Teils der Gewalt-Oper ist eine rund 20-minütige Kampf-Sequenz, bei der Hollywoods Star-Regisseur zwischen Farbe und Schwarz-Weiss wechselt.
Foto: Warner Home Video DVD
Blade Runner
Harrison Ford jagt in Ridley Scott düsterer Zukunftsvision Replikanten, die als Androiden in Menschengestalt außer Kontrolle zu geraten drohen. Der Showdown zählt zum Stärksten, was das Genre je auf Zelluloid gebracht hat – ein Oscar blieb allerdings verwehrt.
Foto: Warner Home Video DVD
The Insider
Russell Crowe ist als Wissenschaftler, der einen Tabakkonzern mit seiner Aussage zu Fall bringen will, schlicht überragend – wird von Al Pacino als hartnäckigem Journalisten aber dennoch an die Wand gespielt. Michael Manns Film wurde sieben Mal nominiert, ging aber leer aus.
Foto: Twentieth Century Fox Home Entertainment
Fight Club
Edward Norton gründet auf Initiative seines imaginären Freundes Brad Pitt einen illegalen Box-Klub. David Finchers Film wartet mit einigen groben Szenen und einem Kopfsturz-Ende auf, ist bei den Fans aber längst Kult.
Foto: Warner Home Video-DVD
Der unsichtbare Dritte
Noch einmal Hitchcock: Cary Grant wird versehentlich für einen Agenten gehalten und steht fortan auf der Abschussliste zahlreicher Bösewichte. Einzig Eva-Marie Saint steht ihm zur
Seite. Ein grandioser Film, der aber ebenfalls leer aus ging.
Die Verurteilten
Der Knast-Thriller um einen zu Unrecht des Mordes Verurteilten (Tim Robbins), der die Flucht aus einem tyrannisch geführten Gefängnis plant, gilt in den meisten Rankings als zweitbester Film aller Zeiten. Trotz sieben Nominierungen kein „Goldjunge“.
Foto: Sony Pictures Home Entertainment
Taxi Driver
Martin Scorseses Sozialstudie über einen Taxifahrer (Robert de Niro), der an Schlafstörungen leidet und langsam den Verstand verliert, entwickelt sich am Ende zu einer wahren Gewaltoper. Unvergessene Szenen, ein Hauptdarsteller in Höchstform – aber kein Oscar.
Fenster zum Hof
Hitchcocks Meisterwerk über einen Mann (James Stewart), der glaubt, im Nachbarhaus einen Mord beobachtet zu haben und den Dingen trotz gebrochenem Bein gemeinsam mit Freundin Grace Kelly auf den Grund geht. Clou: Fast der komplette Film spielt in einem einzigen Raum.
Foto: CIC VideoParamount Home Entertainment
Der Pate III
Teil drei der stärksten Trilogie aller Zeiten – und einer der unterschätztesten Filme überhaupt. Al Pacino spielt Mafia-Boss Michael Corleone einmal mehr überragend, Francis Ford Coppola führt meisterhaft Regie – sieben Oscar-Nominierungen, aber keine Trophäe.