Berlinale-Ehrung: Goldener Ehrenbär für Regisseur Arthur Penn
zuletzt aktualisiert: 16.02.2007 - 14:13Berlin (RPO). Hinter einem guten Film steckt ein guter Regisseur. Arthur Penn wurde als einer der besten seiner Zunft anlässlich der Berlinale mit dem Goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk ausgezeichnet.
Wenn Michelle Pfeiffer, Faye Dunaway, Warren Beatty oder Gene Hackman als Hollywoodstars auf Galas und Filmfestivals für Glamour sorgen, dann haben sie diesen Status nicht zuletzt Arthur Penn zu verdanken.
Der amerikanische Film-, Fernseh- und Theaterregisseur, der 1922 als Sohn eines russischstämmigen Uhrmachers in Philadelphia zur Welt kam, hat ihnen in seinen Filmen Hauptrollen anvertraut und damit zu Weltruhm verholfen.
Die Berlinale hat dem 74-Jährigen zugleich eine Hommage mit zehn Arbeiten seines langjährigen Filmschaffens gewidmet. Zugleich würdigt das Festival den Filmemacher als "einen der Wegbereiter der New Hollywood Ära", der mit Filmen wie "Bonny und Clyde" (1967), "Alice's Restaurant" (1969) und "Night Moves" (Die heiße Spur, 1975) Filmgeschichte geschrieben hat.
In der Begründung von Festivalchef Dieter Kosslick heißt es: "Arthur Penns Filme der 60er und 70er Jahre haben das damals krisengeschüttelte amerikanische Kino revitalisiert. Er ist ein großer Regisseur, der das amerikanische Autorenkino nachhaltig geprägt hat."
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