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Bei Dreharbeiten zu "Star Wars"
Harrison Fords Unfall hätte tödlich enden können

Harrison Ford: Star-Wars-Unfall hätte tödlich enden können
Harrison Ford hat bei seinem Unfall offenbar großes Glück gehabt. FOTO: ap
London. Bei den Dreharbeiten für den jüngsten "Star Wars"-Film brach sich Harrison Ford ein Bein. Der Unfall wurde nun vor Gericht verhandelt. Die Staatsanwaltschaft sagt: Der Hollywoodstar hätte dabei getötet werden können.

Inzwischen hat die Produktionsfirma Foodles Production Sicherheitsmängel am Set der Star-Wars-Fortsetzung "Das Erwachen der Macht" eingeräumt. Sie bekenne sich schuldig, glaube aber nicht, dass die Mängel so gravierend waren wie vom Kläger geschildert, sagte ein Anwalt der Disney-Tochter am Dienstag vor einem Gericht im englischen Milton Keynes.

Harrison Ford hatte sich im Juni 2014 bei den Dreharbeiten in Großbritannien unter anderem das Bein gebrochen, als eine vertikal schließende Hydrauliktür am Set seines Raumschiffs "Millennium Falcon" plötzlich auf ihn niederschoss und ihn zu Boden drückte. Er selbst machte sich später über den Vorfall lustig und berichtete der BBC, er sei von einer "verflucht großen Hydrauliktür verletzt worden, die sich mit Lichtgeschwindigkeit schließt".

Die für den Arbeitsschutz zuständige britische Behörde HSE verklagte dagegen die Produktionsfirma wegen Verletzung der Sicherheitsbestimmungen. Die Behörde verglich den Unfall am Dienstag mit einem Zusammenstoß mit einem Kleinwagen. "Jemand hätte getötet werden können. Dass das nicht passierte lag daran, dass der Notstopp aktiviert wurde", sagte Staatsanwalt Andrew Marshall.

Fotos: Szenenbilder aus "Star Wars VII – Das Erwachen der Macht" FOTO: Lucasfilm 2015

Die Strafe für Foodles Production soll am 22. August verkündet werden.

(mro/AFP)
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