Hollywood-Star fechtete Bußgeldbescheid an: Hilary Swank: Urteil wegen illegaler Obsteinfuhr
zuletzt aktualisiert: 18.03.2005 - 15:49Wellington (rpo). Berühmheit schützt vor Strafe nicht: Die Oscar-Gewinnerin Hilary Swank wurde im Januar für die illegale Einfuhr von Obst nach Neuseeland zu einem Bußgeld verurteilt - und fechtete das Urteil an. Nun hat das Gericht entschieden.
Ein Gericht in Neuseeland hat eine Entscheidung gefällt, ob Hollywood-Star Hilary Swank wegen der illegalen Einfuhr von Obst ein Bußgeld zahlen muss oder nicht. Das Urteil sei der Oscar-Gewinnerin auf dem Postweg zugestellt worden, und werde in Kürze bei ihr eintreffen, teilte eine Justizsprecherin am Freitag mit.
Die 30-jährige Amerikanerin war am 15. Januar zu einer Geldstrafe von umgerechnet 112 Euro verurteilt worden, weil sie bei der Einreise am Flughafen von Auckland einen Apfel und eine Orange im Gepäck nicht deklariert hatte. Die Einfuhr von Obst ist in Neuseeland verboten, um die einheimische Landwirtschaft vor eingeschleppten Schädlingen zu schützen. Swank beauftragte daraufhin ihre Anwälte, den Bußgeldbescheid anzufechten. Sie ist Millionärin und zweifache Oscar-Gewinnerin für ihre Rollen in "Boys Don't Cry" (1999) und "Million Dollar Baby" (2005).
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