Wegen Titelrolle: Hopkins fühlt sich von Stone verschaukelt
zuletzt aktualisiert: 16.01.2006 - 10:56Los Angeles (rpo). Für Regisseur Oliver Stone war Hollywood-Star Anthony Hopkins die Idealbesetzung für den Kassenschlager "Nixon". Hopkins aber fühlte sich auf den Arm genommen. "Ich habe gesagt: 'Ich kann Nixon nicht spielen. Ich bin kein Amerikaner", verriet der 68-Jährige in einem Interview.
Hopkins sagte am Sonntag dem US-Fernsehsender ABC weiter: "(Stone) sagte, 'Aber ich will, dass Du es machst. Ich glaube, dass Du seine Paranoia und seine Unsicherheit verstehst." Auf die Frage, ob ihn das für die Rolle qualifiziere, habe Stone geantwortet: "Ich glaube schon."
Hopkins nahm die Herausforderung an, den früheren US-Präsidenten zu spielen, und wurde dafür 1995 für den Oscar nominiert. Vier Jahre zuvor hatte er die begehrte Auszeichnung bereits für seine Darstellung des Serienmörders Hannibal Lecter in Jonathans Demmes "Das Schweigen der Lämmer" erhalten. 1998 wurde er erneut für seinen Auftritt als Präsident John Quince Adams in Steven Spielbergs "Amistad" nominiert. Am Montag (Ortszeit; Dienstagmorgen MEZ) sollte Hopkins bei der Verleihung der Golden Globes in Los Angeles für sein Lebenswerk ausgezeichnet werden.
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