Promis und Filmfans aus aller Welt zur Berlinale erwartet: In Berlin heißt es ab heute "Film ab"
zuletzt aktualisiert: 10.02.2005 - 08:20Berlin (rpo). In Berlin ist das Bären-Fieber ausgebrochen und zahlreiche Stars und Sternchen aus der Filmbranche werden hier zu den 55. Internationalen Filmfestspielen auflaufen. Neben Hollywoodgrößen wie Joseph Fiennes, Will Smith und Kevin Spacey werden auch Filmemacher, Tausende Journalisten und Kinofans erwartet.
Zur Eröffnung zeigt die Berlinale als Weltpremiere den historischen Abenteuerfilm und Wettbewerbsbeitrag "Man to Man" des französischen Regisseurs Régis Wargnier ("Indochine"). Nachdem im vergangenen Jahr Nicole Kidman, Jude Law und Renee Zellweger auf dem roten Teppich der Eröffnungsgala gefehlt hatten, kann sich Festival-Chef Dieter Kosslick nun auf die "Man to Man"-Hauptdarsteller Kristin Scott Thomas ("Der Englische Patient") und Joseph Fiennes ("Luther") freuen. Auch zahlreiche weitere Prominente aus Film und Medien werden im Berlinale Palast am Potsdamer Platz erwartet. Moderiert wird die Gala wieder von Kosslick und Comedy-Star Anke Engelke.
Zu ihrem 55. Geburtstag haben die Filmfestspiele, die bis 20. Februar dauern, 343 Filme aus 52 Ländern nach Berlin geholt. Als Stars werden unter anderen Glenn Close, Will Smith, Catherine Deneuve, Gérard Depardieu, Keanu Reeves, Liam Neeson, Kevin Spacey, Dennis Quaid und Daniel Day-Lewis erwartet.
Schwerpunkthemen des weltweit größten Publikumsfilmfestivals seien "Fußball, Sex und Politik", hatte Kosslick im Vorfeld angekündigt. Außerdem richtet die Berlinale in diesem Jahr den Blick nach Afrika: Der Kontinent ist sowohl im Wettbewerb als auch in den Sektionen Panorama, Forum und im Kinderfilmfest vertreten.
Ins Rennen um den Goldenen und die Silbernen Bären gehen 21 Filme. Fünf Streifen laufen außer Konkurrenz. Deutschland ist im Wettbewerb mit drei Werken vertreten: "Gespenster" von Christian Petzold, "Sophie Scholl - Die letzten Tage" von Marc Rothemund und "One Day in Europe" von Hannes Stöhr. Die internationale Jury steht in diesem Jahr unter der Leitung des deutschen Regisseurs Roland Emmerich.
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