Filme zu schlecht: Jury vergibt keine Preise
zuletzt aktualisiert: 01.07.2009 - 19:24Düsseldorf (RPO). Eklat beim Filmfest in München: Weil der Jury die Qualität der Filme nicht gefallen hat, gab es in diesem Jahr keine Preise für Regie und Drehbuch. Regisseurin und Oscar-Preisträgerin Caroline Link, Schauspieler Maximilian Brückner und Produzent Uli Aselmann fanden die ausgewählten Streifen einfach nur schlecht.
Das berichtet der "Express". Demnach begründet die Jury ihren Entschluss als "konsequente Entscheidung mit der Fairness allen Kandidaten gegenüber". Die Kandidaten für die beiden Preise seien nicht repräsentativ für den jungen deutschen Film.
"Wir sind überrascht von der Entscheidung der Jury und verstehen die Enttäuschung der Kandidaten", sagte Filmfest-Leiter Andreas Ströhl.
Damit das Preisgeld nicht komplett wegfällt, legen die Preisstifter die verbleibenden 30.000 Euro in die Kasse des filmischen Nachwuchses. Insgesamt ist der Förderpreis Deutscher Film mit 60.000 Euro dotiert.
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