Märchenadaption ohne Charme: Cinderella Story: Aschenputtel, verstaubt
zuletzt aktualisiert: 04.10.2004 - 15:32Aschenputtel-Verfilmungen gab es schon viele, Regisseur Mark Rosman verlegt seine Version an eine US-Highschool, wo die arme Sam, nach dem Tode des Vaters von Schwestern und Stiefmutter drangsaliert, ihren Prinzen kennenlernt - Happy End inklusive.
Der "Prinz" ist Football-Star und seine "Prinzessin" das Diner-Girl: Hilary Duff. In den USA längst mit Starstatus gesegnet, in Deutschland indes noch immer recht unbekannt, spielt sie die junge Sam, die nach dem Tod ihres Vaters mit ihrer egozentrischen Stiefmutter und zwei nach Jungs verrückten und boshaften Stiefschwestern zusammenlebt. Als gute Schülerin wünscht sie sich nur eines: Einmal an der Princeton Universität zu studieren. Doch dafür muss sie wie eine Sklavin schuften und zwar im Schnellimbiss der Familie.
In ihrer wenigen Freizeit chattet sie im Internet und lernt dort einen interessanten Jungen kennen. Bei einer Halloween-Party in Verkleidung kommt es zu einem Treffen. Doch bei ihrer Online-Bekanntschaft handelt es sich um den Quarterback des Schulteams Austin (Chad Michael Murray), Schwarm aller Mädchen. Sam verliert den Mut. Warum sollte sich so einer mit einem von allen gehänselten Mädchen einlassen? Sie flieht um Mitternacht, lässt aber ihr Handy versehentlich liegen.
Mark Rosman wagt in seiner Neuverfilmung wenig und setzt ganz auf seine Hauptdarstellerin Hilary Duff. Diese kann schauspielerisch zwar nicht überzeugen, dennoch werden die Teenies sie wegen ihrer Ausstrahlung und dem tollen Aussehen mögen. Warum allerdings an der Schule keinem je auffällt, dass Duff alias Sam die hübscheste Schülerin weit und breit ist, verwundert dann doch schon. Aber wer will in einem Märchen schon Fragen nach der Logik stellen.
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