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Kino
In diesem Action-Film siegt die Liebe

"Gods of Egypt" im Kino: Mit Gerald Butler und Nikolaj Coster-Waldau
Nikolaj Coster-Waldau als Horus in dem Fantasy-Epos. FOTO: dpa, kes sab
Düsseldorf. Wegen seiner Besetzung wurde "Gods Of Egypt" schon vor Kinostart kritisiert. Von Antonia Lange

Es geht um Gut und Böse, um Leben und Tod: In "Gods of Egypt" beschäftigt sich "I, Robot"-Regisseur Alex Proyas mit den großen Themen. Zuschauer brauchen die Bereitschaft, sich auf Schauplätze wie Unterwelt und Weltall ebenso einzulassen wie auf die Idee, dass Götter bei den Menschen leben.

Mit Gerard Butler ("P.S. Ich liebe dich") und "Game of Thrones"-Star Nikolaj Coster-Waldau ist der Abenteuerfilm hochkarätig besetzt. Die beiden spielen zwei Götter im alten Ägypten: Butler gibt den Gott der Finsternis namens Set, der den Thron gewaltsam an sich gerissen und das ägyptische Volk versklavt hat. Coster-Waldau verkörpert seinen Gegenspieler Horus, der eigentlich Herrscher sein sollte.

Ihren Weg kreuzt ein Sterblicher: Langfinger Bek (Brenton Thwaites) will seine große Liebe Zaya (Courtney Eaton) ins Leben zurückholen. Dazu verbündet er sich mit Horus: Bek stiehlt für den Gott einen seiner Augäpfel zurück, die der gewalttätige Set ihm geraubt hat. Mithilfe seines Augenlichts will Horus den Thron zurückerobern. Dafür hat er versprochen, Beks Geliebte aus dem Reich der Toten zu befreien.

Bei der Besetzung hapert es an Vielfalt - da in dem Film über das alte Ägypten nur weiße Darsteller vorkommen. Das Studio Lionsgate räumte ein, bei der Besetzung des Epos die angemessene "Vielfalt" versäumt zu haben. Lionsgate entschuldigte sich für das Casting.

Historiker dürften mit dem Werk wenig anfangen können, bei Action- und Fantasy-Fans könnte der Film hingegen gut ankommen, ebenso wie bei Romantikern. Denn am Ende siegt die Liebe.

Gods of Egypt, USA 2016 - Regie: Alex Proyas, mit Gerard Butler, 128 Min.

(dpa)
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