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Kinofilm "The Choice – Bis zum letzten Tag"
Nicholas Sparks' Romanze mit Witz

The Choice – Bis zum letzten Tag: Nicholas Sparks Romanze mit Witz
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Düsseldorf. Mit "The Choice – Bis zum letzten Tag" kommt mal wieder ein Roman von Nicholas Sparks auf die Kino-Leinwand. Diesmal wird aus einem Nachbarschaftsstreit Liebe. Von Renée Wieder

Kennt man einen, kennt man alle, das gilt besonders für Nicholas Sparks' Filme, von denen fast jedes Jahr ein neuer erscheint. 19 Liebesromane hat der 49-Jährige bisher veröffentlicht, elf davon kamen ins Kino.

Manche funktionierten wunderbar,  "Wie ein einziger Tag" mit Ryan Gosling und Rachel McAdams zum Beispiel. Andere wie "Safe Haven" oder "Mein Weg zu dir" löschten sich automatisch aus dem Gedächtnis, sobald man das Kino verlassen hatte, und das war auch besser so. Diesmal ist es nicht ganz so seicht.

Gabby verliebt sich in den nervigen Nachbarn

Gabby (Teresa Palmer) ist gerade in ein idyllisches Haus an der Ostküste gezogen und ärgert sich über ihren lauten Nachbarn Travis (Benjamin Walker), der nebenan nächtelang Grillpartys mit schönen Frauen feiert und den Hund einfach frei laufen lässt. Nach einigen hitzigen Diskussionen sind Travis und Gabby schon rettungslos ineinander verliebt. Nur steckt Gabby in einer Verlobung fest. Und das ist noch nicht mal der eigentliche Schlag, den das Schicksal für sie und Travis bereit hält.

Eine von tragischen Umständen sabotierte Liebe, halbnackt Holz fällen, Boot fahren im Schilf, Kuscheln am Strand: Manche Faktoren gehören in einen Sparks-Film wie die Schaukel auf die Südstaatenveranda.

Regisseur Ross Katz, der in tiefgründigeren Zeiten mal "Lost in Translation" produziert hat, betet brav jeden einzelnen herunter. Dass trotzdem nicht alles in romantischem Schwulst ertrinkt, ist einer ganzen Reihe geglückter Dialoge und Tom Wilkinson in einer prägnanten Nebenrolle als Travis‘ Vater zu verdanken.

Auch wirken die Hauptdarsteller diesmal weniger austauschbar als sonst. Teresa Palmer schafft es, selbst Sätze wie "Es ist einfach passiert, und dann konnten wir nicht mehr zurück" mit so etwas wie Inhalt zu füllen. Und "Im Herzen der See"-Star Benjamin Walker gibt den durchtrainierten Loverboy mit so viel Witz, dass der Blick meist doch vom Waschbrettbauch aufwärts wandert. Das Fazit: Diese Nicholas Sparks Verfilmung geht so.

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