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"Maze Runner - Die Auserwählten in der Brandwüste"
Weltuntergang mit Längen

"Maze Runner - Die Auserwählten in der Brandwüste": Weltuntergang mit Längen
FOTO: ap
Jugendliche Helden machen sich immer gut, noch dazu als eingeschworene Gruppe, die in einer dystopisch geprägten Zukunft gegen das Böse kämpft. Die "Tribute von Panem"-Romane und -Filme sind ein gutes Beispiel dafür, ebenso die "Maze Runner"-Trilogie. Von Britta Schmeis

Die Romane von Bestsellerautor James Dashner haben alles, was eine solche Erfolgsgeschichte ausmacht: viel Böses, viel Gutes, eine unwirtliche Zukunft, ein bisschen Mystery und Action sowie eine zarte Liebesgeschichte des Heroen. In der Verfilmung von "Maze Runner - Die Auserwählten im Labyrinth" funktionierte das 2014 bestens. Da war es nur logisch, dass Regisseur Wes Ball auch die Fortsetzung dreht.

In "Die Auserwählten in der Brandwüste" knüpft Ball unmittelbar an den ersten Teil an. Dort entkommt Thomas (Dylan O'Brien) mit einigen anderen Maze Runnern aus dem riesigen von Mauern umgebenen Labyrinth, dank des Einsatzes eines Hubschraubers. Dumm nur, dass dieser die Jugendlichen direkt in ein Labor der Organisation WCKD (World Catastrophe Killzone Department) und zu dem undurchsichtigen Oberaufseher Janson (Aidan Gillen) bringt.

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Natürlich gelingt Thomas und seinen Freunden eine spektakuläre Flucht. In einer kaufhausähnlichen Ruine wird die Gruppe jedoch plötzlich von einer Schar Zombies heimgesucht, wieder muss sie flüchten. Dieses Mal gelangen die Jugendlichen in eine menschenfeindliche Wüstenlandschaft und stoßen schließlich auf eine menschenleere Hochhaus-Ruinen-Kulisse, die an New York erinnert, lange bevor die Kamera die ruinierte Brooklyn-Bridge einfängt.

Mit gut zwei Stunden hat "Maze Runner 2" trotz aller Actionszenen durchaus Längen, der Handlungsstrang bleibt etwas wirr, und mit Ausnahme von Thomas entwickeln sich die Figuren nicht wirklich. Man kann diesem Film auch vorwerfen, dass er von jedem erdenklichen Genre etwas aufnimmt und damit an Kontur verliert.

Nichtsdestotrotz ist er über weite Strecken durchaus unterhaltsam, verständlich also, dass Regisseur Ball bereits an dem dritten Teil arbeitet. Mal sehen, ob der wie bei den "Panem"-Filmen auch in zwei Lieferungen ins Kino kommt.

Quelle: RP
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