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"Alki Alki"
Komödie über Alkoholismus und falsche Freunde

Ein Schlückchen geht immer: Feierabend, leckeres Essen, Versöhnung mit dem Chef - eigentlich egal. Tobias Zach, gestandener Architekt und Vater von drei Kindern, hält es so und schert sich kein bisschen darum, ob Alkohol gerade eine gute Idee ist. Sein Kumpel "Flasche" bechert immer kräftig mit.

"Alki Alki" heißt der neue Film des Berliners Axel Ranisch, der 2011 mit seinem Kino-Debüt "Dicke Mädchen" aufhorchen ließ und 2013 mit dem Pubertäts-Drama "Ich fühl mich Disco" nachlegte. Nicht nur zur Freude von Liebhabern seiner Filme, die stets melancholisch sind, schonungslos, aber immer wieder auch brüllend komisch, eben voller Leben - von Alkoholsucht bis Zu-viel-Wiegen. Mit seinem neuen Film, für den er neben Iris Berben auch Oliver Korittke gewinnen konnte, bleibt sich der 32 Jahre alte Regisseur treu: Er zeigt das Leben, wie es nun einmal ist: derb, schonungslos, mitunter dreckig, aber immer mit einem Funken Optimismus und einer gehörigen Portion Fantasie. Herausgekommen ist ein nachdenklicher Film, der nicht den Zeigefinger hebt, aber doch etwas zu sagen hat. Pinkowski formuliert es so: "Man kann die Sucht nicht besiegen, man muss lernen, mit ihr zu leben."

(dpa)
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