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"Der Untergang" ist nicht nominiert: "Lola" wird Anfang Juli verliehen

zuletzt aktualisiert: 09.05.2005 - 16:11

Berlin (rpo). Gleich sechs Filme kämpfen in diesem Jahr um die "Lola", den höchsten deutschen Filmpreis. Nominiert sind unter anderem "Agnes und seine Brüder", "Alles auf Zucker" und "Der neunte Tag".

Desweiteren stehen auf der Nominierungsliste "Der Wald vor lauter Bäumen" von Janine Jackowski, "Die fetten Jahre sind vorbei" von Hans Weingartner und Antonin Svoboda sowie "Sophie Scholl - Die letzten Tage" von Christoph Müller, Sven Burgemeister, Fred Breinersdorfer und Marc Rothemund, wie Kulturstaatsministerin Christina Weiss (parteilos) am Montag in Berlin bekanntgab.

Nicht dabei ist dagegen "Der Untergang" von Produzent Bernd Eichinger. "Alles auf Zucker!" tauchte zehn Mal in der Nominierungsliste auf. Insgesamt hatten es 42 Filme in die Vorauswahl geschafft. Vergeben wird die Lola in 15 Kategorien.

Um den Titel bester Dokumentarfilm ringen "Rhythm is it!" und "Touch the sound". Als bester Kinder- und Jugendfilm wurden "Die wilden Kerle II" und "Lauras Stern" nominiert.

Hoffnung auf eine Lola als bester männlicher Hauptdarsteller können sich August Diehl ("Der neunte Tag"), Bruno Ganz ("Der Untergang"), Henry Hübchen ("Alles auf Zucker!") und Ulrich Matthes ("Der neunte Tag") machen. Als beste Hauptdarstellerinnen wurden Hannelore Elsner ("Alles auf Zucker!"), Julia Jentsch ("Sophie Scholl - Die letzten Tage") und Jessica Schwarz ("Kammerflimmern") nominiert.

Um eine Lola als beste weibliche Nebendarstellerin konkurrieren Corinna Harfouch, Juliane Köhler ("Der Untergang"), Katja Riemann ("Agnes und seine Brüder") und Ingeborg Westphal ("Kammerflimmern"). Als bester männlicher Nebendarsteller wurden Burghart Klaußner ("Die fetten Jahre sind vorbei"), Uwe Ochsenknecht ("Vom Suchen und Finden der Liebe") und Udo Samel ("Alles auf Zucker!") vorgeschlagen.

Ins Rennen um den Preis für die beste Regie gehen Dani Levy ("Alles auf Zucker!"), Volker Schlöndorff ("Der neunte Tag") und Hans Weingartner ("Die fetten Jahre sind vorbei"). Nominierungen wurden ferner für die beste Kamera, den besten Schnitt, das beste Drehbuch, die beste Musik, die beste Tongestaltung, das beste Szenenbild und das beste Kostümbild vergeben.

Die mehr als 600 Mitglieder der Filmakademie hatten über die zu nominierenden Filme und Einzelleistungen der Filmschaffenden geheim und schriftlich abgestimmt. Dieses Auswahlverfahren zum Deutschen Filmpreis wurde erstmals angewandt.

Der Filmpreis Lola ist die renommierteste und höchst dotierte Auszeichnung für den deutschen Film. Im Rahmen des Deutschen Filmpreises 2005 werden von Kulturstaatsministerin Weiss insgesamt 2,85 Millionen Euro vergeben. Die Preise werden am 8. Juli in der Berliner Philharmonie verliehen. Die ARD strahlt die Gala um 21.45 Uhr aus. Der Moderator des Abends ist Michael Bully Herbig.

Quelle: ddp

 
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