Film von Regisseur Régis Wargnier: "Man to Man" eröffnet Berlinale 2005
zuletzt aktualisiert: 22.12.2004 - 09:42Berlinale (rpo). Bei der Eröffnung der Berlinale 2005 wird "Man to Man" des französischen Regisseurs Régis Wargnier gezeigt. Es ist die Weltpremiere des Films, der auch im Wettbewerb läuft. Die 55. Internationalen Filmfestspiele Berlin beginnen am 10. Februar.
Das historische Abenteuerepos erzählt von einer Gruppe Anthropologen, die sich in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts auf eine Forschungsreise nach Südafrika begibt. Die Hauptrollen spielen Joseph Fiennes ("Luther") und Kristin Scott Thomas ("Der englische Patient"). In weiteren Rollen sind Iain Glen ("Gorillas im Nebel"), Hugh Bonneville ("Notting Hill") sowie Flora Montgomery ("Friday Night In") zu sehen.
Die britisch-französische Koproduktion schildert nach den Worten der Berlinale die Suche nach dem "Missing Link" - der in der Wissenschaft im 19. Jahrhundert diskutierten Verbindung zwischen Mensch und Affe. Als die Anthropologen in Südafrika auf einen Pygmäenstamm stoßen, transportieren sie ein Paar zu Untersuchungszwecken nach Schottland. Der Film zeige nicht nur die Anfänge moderner Evolutionswissenschaft, sondern auch deren hemmungslosen Missbrauch aus egoistischen Motiven.
Wargnier gelang 1992 mit dem oscar-prämierten Streifen "Indochine" sein internationaler Durchbruch. Das Drehbuch zu "Man to Man" verfasste er gemeinsam mit dem in Ghana geborenen Schriftsteller William Boyd ("A Good Man in Africa").
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