Die international bekannte Schauspielerin Maria Schell ist tot. Die Österreicherin starb im Alter von 79 Jahren in ihrem Bauernhaus in Kärnten. Ihr Bruder Maximilian porträtierte sie 2002 in dem bedrückenden Dokumentarfilm "Meine Schwester Maria" als schwer demenzkranke, dem Leben entrückte Figur.
Für den Film erhielten beide einen Bambi.
Die 50er Jahre wurden ihre Glanzzeit. 1954 schaffte Maria Schell den internationalen Durchbruch in "Die letzte Brücke" und erhielt in Cannes die Goldene Palme.
Schon 1953 hatte sie mit dem berühmten Regisseur John Frankenheimer (rechts) und Jason Robarts jr. gearbeitet.
Beneidet von Millionen Frauen, liebte und litt sie an der Seite von Weltstars wie Yul Brynner ("Die Brüder Karamasow", 1957) - hier ein Foto von den Dreharbeiten.
In René Cléments Sozialstudie "Gervaise" glänzte Maria Schell 1955 als arg gebeutelte Wäscherin.
Der bildhübsche Publikumsliebling engagierte sich auch sozial, wie hier, im November 1959, beim Besuch eines SOS-Kinderdorfes in Hinterbrühl in Niederösterreich.
Bei den Dreharbeiten zum Film "Change" im Jahr 1974. Zeitlebens hatte Maria Schell das Image eines sensiblen, unschuldigen Wesens - den etwas hämischen Titel "Seelchen" hatte ihr der Boulevard verliehen.
Beim 86. Deutschen Katholikentag in Berlin traf Maria Schell am 5. Juli 1980 auf Mutter Teresa.
Maria Schell im März 1991.
Noch 1992 stand Maria Schell auf der Bühne, etwa zusammen mit Peter Alexander bei der "Peter Alexander Show" in der Wiener Stadthalle.
Maria Schell drehte in ihrem Leben über 70 Kinofilme und spielte dabei unter anderem in Hollywood an der Seite von internationalen Stars.
Am 26. April 2005 ist die Schauspielerin gestorben, an den Folgen einer schweren Lungenentzündung, wegen der sie zu Ostern im Krankenhaus behandelt worden war.