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Antikriegsfilm
Mel Gibson meldet sich als Regiesseur zurück

Mel Gibson meldet sich als Regiesseur zurück
Andrew Garfield spielt einen Army-Sanitäter in "Hacksaw Ridge. FOTO: Screenshot Youtube
Zehn Jahre nach "Apocalypto" kehrt Mel Gibson wieder auf den Regiestuhl zurück. Diesmal mit einem Antikriegsfilm, basierend auf einer wahren Geschichte. Von Vanessa Birkhahn

Für Mel Gibson lief es die letzten Jahre eher verhalten. Er leistete sich Fehltritte und als Darsteller reichte es nur für zweitklassige Filme. Mit "Hacksaw Ridge", einer wahren Geschichte über Desmond T. Doss meldet er sich nun zurück und geht direkt auf Oscarkurs.

Erzählt wird die Geschichte von einem Army-Sanitäter. Desmond T. Doss wird 1942 zum Kriegdienst eingezogen. Wegen seiner religiösen Ansicht verweigert er aber den Gebrauch einer Waffe. Er wird von seinen Kameraden ausgegrenzt, trotzdem rettet er 75 Leben bei einer Schlacht auf Okinawa, einer japanischen Insel.

Er wird zu einer Legende in der Armee. Am 12.Oktober 1945 wurde ihm vom damaligen Präsidenten Truman die "Medal of Honor" verliehen.

Nach "Braveheart" strebt Mel Gibson nun den zweiten Oscar als Regiesseur an. Mehrere gescheiterte Combacks liegen bereits hinter ihm, nicht zuletzt durch seine Alkoholeskapaden und Gesetzeskonflikte. 

Mit einer prominenten Besetzung soll es nun für Gibson wieder bergauf gehen. Andrew Garfield spielt Desmond T. Doss, auch Vince Vaughn und Sam Worthington gehören zum Cast.

Die Dreharbeiten begannen bereits im September 2015. In den USA wird der Film ab dem 4.November zu sehen sein, kein schlechter Zeitpunkt für eine Oscarbewerbung.  In Deutschland wird der am 12.Januar 2017 in den Kinos laufen.

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