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Wacken-Doku im Kino
Metaller, Met und Mädels

Wacken als Kino-Film
Wacken als Kino-Film FOTO: moviemento
Düsseldorf (RPO). Das Schlimmste ist nicht der Schmutz. Das Schlimmste ist nicht der Lärm. Das Schlimmste ist nicht der Schlafmangel. Das Schlimmste ist, wenn das Bier alle ist. Mit diesen Einsichten in das Leben eines Heavy-Metal-Fans geben die Macher der Doku "Metaller, die auf Brüste starren" gleich mal die Richtung vor. Der Film über das Wacken-Festival läuft nun im Kino.

Jedes Jahr startet im Sommer steigt im schleswig-holsteinischen Wacken das vermutlich größte Heavy-Metal-Festival der Welt. Seit der Premiere im Jahr 1990 steigen die Besucherzahlen rasant an. Vor 20 Jahren waren es knapp 800 Besucher, die sich auf dem Gelände verirrten. Im vergangenen Jahr wurde 75.000 Gäste gezählt.

Wacken ist längst eine Marke. Es gibt Wacken-Bier und einen Foto-Kalender mit den schönsten weiblichen Fans. Bereits 2005 wurde Wacken ein Film gewidmet. "Full Metal Village" zeigte vor allem die Geschichte des Festivals.

Der neue Film "Metaller, die auf Brüste starren" begleitet fünf Männer, die jeden Sommer gemeinsam nach Wacken aufbrechen. Für drei Tage schieben die Mitdreißiger ihr bürgerliches Leben mit Job und Famile beseite und feiern eine Dauerparty zwischen Vorzelt, Grillplatz, Schlammpfützen und Konzertbühnen. Exzessive Dauer-Party also.

Die Filmemacher Dmirty April und Thorsten Hänseler halten sich nicht lange mit Vorreden auf, sondern stoßen ihre Zuschauer direkt ins Getümmel. Auf Regeln des guten Geschmacks, das gibt die Produktionsfirma unumwunden zu, wird dabei selten Rücksicht genommen. Einen echten, unverfälschten und lustigen Film – das versprechen die Macher dem Publikum.

Einen ersten Eindruck bietet unsere Fotostrecke. Und wer nach dem Film auf dem Geschmack kommt: Wacken 2011 steigt am 4. August. Kurzentschlossene können aber nur am TV dabei sein. Das Festival ist bereits restlos ausverkauft. Wieder einmal.

(csi/top)
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