"Im Westen nichts Neues": NDR dreht Dokudrama über Erich Maria Remarque
zuletzt aktualisiert: 21.08.2007 - 16:59Hamburg (RPO). Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) dreht seit Dienstag das Dokudrama "Genie ist Arsch und Fleiß..." über das Leben von Erich Maria Remarque (1898-1970). Darin erzähle Hanno Brühl nach einem Drehbuch von Ingo Regenbogen die Entstehungsgeschichte des erfolgreichen Romans "Im Westen nichts Neues".
Das teilte eine NDR-Sprecherin am Dienstag in Hamburg mit. Bis 12. September werde in der Hansestadt, in Osnabrück sowie in Bremen gedreht.
Die Hauptrolle in dem Werk, das im kommenden Jahr ausgestrahlt werden soll, spielt Max von Thun. In weiteren Rollen sind Esther Zimmering als seine erste Ehefrau und Jörg Panknin als sein Vater zu sehen.
In dem Dokudrama sprechen nach NDR-Angaben Remarque-Experten und Zeitzeugen über dessen Lebensstationen und den Charakter des deutschen Autors. Das Material werde dann mit einzelnen Spielszenen, beispielsweise im Elternhaus, im Journalisten-Milieu in Berlin während der 20er Jahre und im Lazarett, verknüpft.
Remarque schrieb sein wohl berühmtestes Werk "Im Westen nichts Neues" 1928 für die "Vossische Zeitung". Nach dem Erscheinen der Buchausgabe 1929 und durch die Hollywoodverfilmung des Regisseurs Lewis Milestone wurde der Schriftsteller weltweit bekannt. Remarque werden unter anderem Affären mit den Schauspielerinnen Marlene Dietrich und Greta Garbo nachgesagt.
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