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Oscar-Verleihung
So könnte Leonardo DiCaprios Dankesrede aussehen

Fotos: Das sind die Gewinner der Oscars 2016
Fotos: Das sind die Gewinner der Oscars 2016 FOTO: afp, rix
Los Angeles. Bekommt er ihn endlich oder bekommt er ihn nicht? Bei der Oscar-Gala werden viele Augen auf Leonardo DiCaprio gerichtet sein. Eine Video-Montage zeigt jetzt, wie seine Dankesrede aussehen könnte.

Im Dolby Theatre in Los Angeles werden am heutigen Sonntagabend (Ortszeit, Montagmorgen deutscher Zeit) die 88. Oscars vergeben. Als Favoriten in den Hauptrollen-Kategorien gelten Leonardo DiCaprio ("The Revenant - Der Rückkehrer") und Brie Larson ("Raum").

Eine Video-Montage zeigt jetzt bereits, wie die Dankesrede DiCaprios aussehen könnte. Die Macher haben gekonnt Szenen seiner Filme mit denen von vorherigen Preisverleihungen zusammengeschnitten.

Auch etliche andere große Namen der Filmbranche sind im Rennen, darunter Matt Damon, Jennifer Lawrence und Vorjahressieger Eddie Redmayne.

"Revenant"-Regisseur Alejandro G. Iñárritu könnte in diesem Jahr die Titelverteidigung in der Kategorie "Beste Regie" schaffen. 2015 war seine bitterböse Filmsatire "Birdman oder Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit" um einen abgehalfterten Superhelden in der Identitätskrise außerdem zum besten Film gekürt worden. "The Revenant" hat in diesem Jahr insgesamt zwölf Nominierungen erhalten. Im Kampf um den Oscar für den besten Film gelten "Spotlight" und "The Big Short" als seine Hauptkonkurrenten.

Nur noch der Oscar fehlt

DiCaprio hatte während der diesjährigen Award-Saison etliche wichtige Filmpreise gewonnen. Für sein Schauspiel im "Revenant" ergatterte er unter anderem den Golden Globe, den Critics' Choice Award, den Screen Actors Guild Award sowie den britischen Filmpreis BAFTA. Ein Oscar fehlt dem Hollywood-Star noch in seiner Sammlung. Er war zuvor schon fünfmal Anwärter gewesen, hat die Auszeichnung aber noch nie gewonnen.

Die diesjährige Preisverleihung wird von Chris Rock moderiert. Nach Kritik an einem Fehlen von schwarzen Darstellern unter den Nominierten engagierte die US-Filmakademie eine Reihe afroamerikanischer Stars für die Präsentation der Preisträger. Unter anderem sollen Morgan Freeman, Whoopi Goldberg und Kevin Hart die Preise überreichen.

Verleihung steht in der Kritik

Seit der Bekanntgabe der Oscar-Nominierten wird in Hollywood stark über eine mangelnde Vielfalt bei den Academy Awards diskutiert. Regisseur Spike Lee, Schauspieler Will Smith und dessen Frau Jada Pinkett-Smith haben angekündigt, der Gala aus Protest fernzubleiben.

Am Vorabend der Oscars brachte sich der Film "Spotlight" bei den 31. Independent Film Spirit Awards bereits in Stellung. Der Streifen über eine Gruppe Enthüllungsjournalisten ist in L.A. unter anderem als bester Film und in den beiden Nebenrollen-Kategorien im Rennen. Bei den Spirit Awards gewann "Spotlight" gleich vier der wichtigsten Auszeichnungen, darunter als bester Film. Tom McCarthy erhielt für die Trophäe als bester Regisseur, zudem gab es die Awards für das beste Drehbuch und die beste Besetzung.

Die Spirit Awards werden ausschließlich an Filmproduktionen mit einem Budget von weniger als 20 Millionen Dollar vergeben und sind im Vergleich zu den Academy Awards die weitaus weniger glamouröse jährliche Auszeichnung. Die Gala war im Vergleich zu den Oscars dagegen deutlich vielfältiger hinsichtlich ihrer Gewinner: In Santa Monica wurden unter anderem die "Beasts of No Nation"-Schauspieler Idris Elba und Abraham Attah ausgezeichnet. Mit "Tangerine"-Star Mya Taylor war erstmals auch eine transsexuelle Schauspielerin unter den Siegern.

Neuer alter Look der Trophäen

Die Trophäen für die diesjährige Oscar-Preisverleihung werden auf der Optik der Originalpreise aus dem Jahr 1929 basieren. Der Academy Award ist trotz seines überarbeiteten Looks weiterhin von 24-Karat-Gold überzogen. Seine Ausmaße bleiben mit einer Länge von 34,3 Zentimetern gleich. Er wiegt nach wie vor 3,9 Kilogramm.

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(lukra/ap)
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